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	<title>Modell AVIATOR &#187; Modelle</title>
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	<description>Das Magazin für Fliegerfreunde</description>
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		<title>Downloadplan Mauersegler - Haben Sie einen Vogel?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 10:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mauersegler (apus apus) sind mit die schnellsten und elegantesten Vögel, die man hier bei uns beobachten kann. Scheinbar riskante Tiefflüge und wilde Jagden um Häuserecken sind für Mauersegler leichte Übungen. Im Sturzflug können sie über 200 Stundenkilometer erreichen – sie...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mauersegler (apus apus) sind mit die schnellsten und elegantesten Vögel, die man hier bei uns beobachten kann. Scheinbar riskante Tiefflüge und wilde Jagden um Häuserecken sind für Mauersegler leichte Übungen. Im Sturzflug können sie über 200 Stundenkilometer erreichen – sie schlafen und trinken sogar im Flug. Das ist doch mal ein Vorbild für ein Modell.<span id="more-11623"></span></p>
<p>Vor vielen Jahren fand ein Nachbar einen entkräfteten Mauersegler vor seiner Haustür. Auf telefonischen Rat eines Tierarztes hin packten wir das Tier in einen Schuh­karton und fütterten es mit Haferflocken. Nach zwei Tagen fing der Vogel in seinem Karton an zu flattern, also setzten wir ihn in den Garten, um ihn freizulassen, aber er konnte nicht starten – seine Beine waren einfach zu kurz. Ratlos, wie wir waren, griffen wir zu einer recht drastischen Starthilfe; wir warfen ihn aus einem Fenster im zwei­­ten Stock, und er flog davon, als wäre nichts gewesen. Er war wieder in seinem Element. Fazit der Geschich­te: Mauersegler sind reine Flugmaschinen.</p>
<p>Mit dem hier vorgestellten Modell habe ich versucht, etwas von der Schnelligkeit und Eleganz des Mauer­seglers einzufangen. Die Zielvorstellung war ein rasantes, agiles Flug­zeug, das dem Flugbild des Originals möglichst nahe kommt. Kurz gesagt: das ist geglückt. Der RC-Mauersegler ist schnell, wendig, präzise in der Ruderwirkung, dabei im­­mer problemlos beherrschbar – auch bei schlechtem Wetter – und sein Flugbild ist täuschend echt. Der Bau­auf­wand ist gering, der Flugspaß umso größer. Wer ein nicht alltägliches, dabei aber unkompliziertes Modell sucht, sollte hier weiterlesen.</p>
<p><strong>Konzeption</strong><br />
Als Vorbild für die Form des Modells dienten Flugfotos von echten Mauerseglern. Eine stark gepfeilte Flügel­hal­tung wurde gewählt, um eine gute Höhenruder­wir­kung und hohe Flugstabilität zu erreichen. Die Flü­geltiefe wur­­de leicht vergrößert, dadurch wird der Flügel stabiler und das Modell fliegt in einem günstigeren Re-Zahl-Bereich. Der Mauersegler ist im Prinzip ein gepfeilter Nurflügel ohne Schränkung mit einem zentralen Seitenleitwerk. Gesteuert wird er mittels Elevons. Der Vogel ist mit einer Spannweite von 680 Millimeter sehr kompakt. Dadurch ist er sehr agil im Flug und leicht zu transportieren. </p>
<p>Die Zugmotorauslegung bot sich wegen Schwerpunkt­lage und Rumpfform an. Positiver Nebeneffekt: Das Modell ist angenehm leise und ohne Gefahr für die Finger zu starten. Als Profil kommt ein modifiziertes Kline-Fogleman-Stufenprofil (Kfm 2) mit einer mittleren Dicke von zirka 7 Prozent zum Einsatz. Dieses Profil hat mehrere Vorteile:<br />
• Es ist ausgesprochen einfach zu bauen. Auch ungewöhnliche Flügelformen können mit wenig Aufwand verwirklicht werden.<br />
• Der Flügel ist trotz des einfachen Aufbaus sehr stabil.<br />
• Es erzeugt ausgezeichnete Flugeigenschaften im Lang­sam- und im Schnellflug bei geringem Luftwiderstand.<br />
• Die Querruder-Elevon-Wirkung ist sehr gut.<br />
• Es ist wetterfest. Auch leichte Modelle können bei kräftigem Wind geflogen werden.</p>
<p>Der Mauersegler ist mit einer großen Bandbreite an Mo­­torisierungen gut fliegbar. Mit einer Slowfly-Aus­stattung in Form eines 2s-LiPos und 8 × 4-Zoll-Propellers erhält man einen recht zahmen Vogel. Mit einem 3s-Akku, ei­­nem hochdrehenden 20-Gramm-Außenläufer und einem 5 × 5-Zoll-Propeller bekommt man ein richtig schnelles Modell. Alle dazwischen liegenden Motorisierungen sind denkbar und sinnvoll. Für noch stärkere Motorisierungen müsste die Konstruktion verstärkt werden. Benötigt werden ein Sender mit Delta-Mischer, zwei 5- bis 9-Gramm-Servos, ein Empfänger und ein Regler, der zur Motorisierung passt.</p>
<p><strong>Was man braucht</strong><br />
Der Aufbau des Modells ist äußerst einfach. Der Rohbau ist problemlos an einem Abend zu schaffen. Der Mauer­segler besteht fast ausschließlich aus Depron in 5 beziehungsweise 6 Millimeter (mm) Dicke – je nachdem, welches Ihnen zur Verfügung steht. Das 5er-Depron in der extra harten Qualität ist deutlich stabiler als herkömmliches 6er-Material. Besonders bei den Ruder­flächen ist das von Vorteil. Dennoch lässt sich das Modell mit Sicherheit auch aus normalem 6-mm-Depron bauen.</p>
<p>Die Verwendung von Schaschlikspießen und Heißkleber mag wenig professionell erscheinen, hat sich aber bewährt. Wer möchte, kann stattdessen 3-mm-Kohlefaserrohr und Epoxidharz verwenden. Ferner sind ein CFK-Flachprofil, etwas Sperrholz und Anlen­kungsdraht erforderlich.</p>
<p>Zunächst werden die einzelnen Teile ausgeschnitten. Am besten mit einer frischen Klinge und auf einer ebenen, aber weichen Unterlage, wie Styropor oder Teppich. Da­­durch wird vermieden, dass die untere Schnittkante ausfranst. Außerdem bleibt die Klinge länger scharf.</p>
<p><strong>Im Doppel</strong><br />
Der Flügel besteht aus einer 5-mm-Platte mit einer Auf­dop­­­­p­lung im vorderen Bereich. Der obere Flächenteil wird mit Uhu Por aufgeklebt. Zur Ver­stärkung klebt man ein 3 × 1-mm-Kohleprofil hochkant hinter die Stufe. Die Nasen­leiste wird mit 240er-Schleifpapier verschliffen. Hierbei störende Kleb­stoffraupen lassen sich mit sparsam dosierten Waschben­zin entfernen. Die Endleiste bleibt bis auf die äußere Hälfte der Elevons unbearbeitet.</p>
<p>Die Elevons werden schräg abgeschnitten, sodass dabei der benötigte Ausschlagswinkel von zirka 45 Grad gleich mit berücksichtigt ist. An­­schließend lassen sich die abgeschnittenen Ruder auf der jeweils an­­deren Seite montieren und man spart sich das Anschleifen. Eventuell ist die Größe etwas anzupassen.</p>
<p>Die äußere Hälfte der Ruder wird von der Unterseite her nach außen hin zunehmend schräg angeschliffen und die Spitze etwa 4 mm nach oben gebogen. Die Ruder sind mit Uhu Por anzuscharnieren. Dazu ist an einer Kan­­­te eine Klebstoffraupe aufzutragen und das Ruder an den Flügeln anzusetzen. Abschließend streicht man die Oberseite mit dem Finger glatt, trennt die beiden Teile, lässt den Klebstoff ablüften, fügt das Ruder wieder an den Flügel an – fertig.</p>
<p><strong>Gut versteckt</strong><br />
Die Rumpfseitenwände werden stumpf von unten an den Flügel geklebt, dann die beiden Rumpfbodenteile aus har­­­tem 3- oder 5-mm-Depron angebracht und die Kanten mit Schleifpapier abgerundet. Die Akkuklappe erhält vor­ne eine Zunge, hinten wird sie später mit Klebeband verschlossen. Wer es technisch anspruchsvoller mag, kann hier einen Magnetverschluss einbauen.</p>
<p>Der Seitenzug wird eingeschliffen. Der Motorspant aus Sperrholz ist mit Uhu Por oder Epoxy anzukleben. Als Nächstes bohrt man an den markierten Stellen 4-mm-Löcher in den Motorspant. In diese werden mit Klebstoff bestrichene Schaschlikspieße etwa 40 mm tief gesteckt, dann am Spant abgesägt, verschliffen und mit einem Tropfen Sekundenkleber fixiert. Die Markierung kann von der Zeichnung abweichen und folgt entsprechend dem Befestigungskreuz des gewählten Antriebs. Anschließend wird aus Depron oder Styrodur eine Anformung an den Motorspant geklebt und dann verschliffen.</p>
<p><strong>Richtungsstabil</strong><br />
Zunächst wird die Depronleiste neben die Mittellinie auf den Vogelkörper geklebt. An dieser Leiste wird dann die duchsichtige Seitenflosse mit Uhu Por befestigt. Als Ma­­terial kann man hier Lexan oder ähnliches benutzen. Reste mancher Lebensmittelverpackungen eignen sich auch dazu. Alternativ kann man auch die ganze Seiten­flosse aus Depron herstellen. Diese wird dann mittig stumpf aufgeklebt. Mit der Depronseitenflosse wird zwar der vorbildgetreue Eindruck etwas geschmälert. Die Fluglage ist dafür aber leichter erkennbar. Wie bei der Antriebs­wahl kann hier jeder seine Prioritäten setzen.</p>
<p>Weiter geht es mit dem Freischneiden der Schächte für die Servos. Deren Kabel werden hinter der Profilstufe zur Mitte gelegt, mit Uhu Por fixiert und durch ein Loch von der Flügeloberseite nach unten in den Rumpf geführt. Abschließend klebt man die Servos an der Ober­seite mit Klebeband fest. Akku, Empfänger und Regler werden mit Klettband an der Flügelunterseite im Rumpf befestigt. Über die Positionierung des Akkus lässt sich der Schwerpunkt einstellen.</p>
<p>Die Ruderhörner werden aus Zahnstochern oder Scha­sch­­­likspießen aus Buchenholz hergestellt. Sie werden von oben durch die Elevons gestochen, sodass 15 mm auf der Oberseite herausragen, und oben und un­­­ten mit Heißkleber verklebt. Sehr heiße Klebepistolen müssen einige Minuten zuvor aus der Steckdose gezogen werden, um zu verhindern, dass zu heißer Kleber das De­­pron schmilzt – vorher testen. Die Ruderhörner werden an der markierten Stelle schräg angebracht. Und zwar so, dass sich das obere Ende genau über dem Dreh­­punkt des Ruders befindet. Die durchstochenen Spitzen sind an der Unterseite abzutrennen.</p>
<p>Die Schubstangen lassen sich ebenfalls sehr gut aus Schaschlikspießen – besser Buchenholz als Bambus verwenden – herstellen. Das ist leicht, preiswerter als Koh­­lefaser, einfach zu bearbeiten und sehr stabil. Die Enden von Ruderhörnern und Schubstangen werden leicht abgerundet. Die Schubstangen sind dann wiederum mit Servohebeln beziehungsweise Ruderhörnern mittels Schrumpfschlauch zu verbinden. Hier ist auf eine möglichst spielfreie Verbindung zu achten. Selbstver­ständlich kann man sich auch für eine andere Methode für die Ruder und deren Anlenkung entscheiden.</p>
<p><strong>Einstellungssache</strong><br />
Der Schwerpunkt liegt bei 110 mm – gemessen vom Motorspant. Wer den Vogel etwas sensibler auf dem Höhenruder haben möchte, kann nach dem Erstflug den Schwerpunkt noch bis 120 mm nach hinten verschieben. Die Höhenruderausschläge betragen +-30 mm, die Quer­ruderausschläge +-45 mm – also keine Diffe­ren­­­­zierung. Expo ist empfehlenswert. Je nach persönlichem Ge­­schmack 20 bis 50 Prozent. Ganz wichtig: Die Ruder werden nicht hochgetrimmt. Der Seitenzug be­­trägt zirka 2 Grad, je nach Motorisierung etwas mehr oder weniger. Motorsturz wird nicht benötigt.</p>
<p><strong>Nestflucht</strong><br />
Der Erstflug fand bei recht böigem Wind statt – mir fehlte die Geduld, auf besseres Wetter zu warten. Der Mauer­­­segler lässt sich gut am Rumpf im Schwer­punkt­­bereich greifen. Mit Zwei­drittel-Gas etwa 20 Grad nach oben geworfen, flog der Vogel auf Anhieb – wie sein lebendiger Kollege, den wir damals aus dem Fenster warfen. Ich war positiv von der hohen Ge­­schwindigkeit und der trotz des ungünstigen Wetters ruhigen Fluglage überrascht. Der Schwerpunkt schien zu stimmen, auch die Größe der Ausschläge war angemessen. Zwei Zacken Querruder nach rechts getrimmt, einen Zacken Tiefenruder – der Mauersegler flog wie auf Schienen.</p>
<p><strong>Flugeigenschaften</strong><br />
In der 3s-LiPo-Version ist der Mauersegler kein Slow­flyer. Trotz seines geringen Gewichts erreicht er eine beachtliche Geschwin­digkeit. Einen guten Eindruck bekommt man im Youtube-Video unter http://tiny.cc/7xnlcw. Mit einer sanfteren Motorisierung und leichtem 2s-Akku verschiebt sich der Geschwindigkeits­­be­­reich nach unten. Der Vogel ist schnell und wendig, aber nicht schwierig zu fliegen. Er zieht beim Start ge­­rade aus der Hand, liegt wie ein Brett in der Luft und lässt sich sehr präzise steuern.</p>
<p>Schnelle Tiefflüge, riesige oder enge Loopings, schnelle und langsame Rollen sind ein wahres Vergnügen. Dabei sieht der Mauersegler einfach toll aus. Selbst bei böigem Wind behält er seine guten Flugeigen­schaf­ten. Am meisten Spaß macht der Mauersegler bei höherem Tempo, aber auch im Langsamflug mit höherem Anstellwinkel bleibt die gute Ruderwirkung erhalten. Voll überzogen geht das Modell in einen langsamen Sinkflug über, ohne seitlich wegzukippen. Wie der Handstart und der Flug ist auch die Landung ein reines Vergnügen: Gedrosselt anfliegen, Motor abstellen und mit abnehmender Ge­­schwindigkeit mehr und mehr Höhenruder ziehen, kurz vor dem Aufsetzen voll ziehen – das ist alles. Kein Aufbäumen, kein Abkippen.</p>
<p><strong>Gelungenes Experiment</strong><br />
Bionik ist ein Grenzbereich zwischen Biologie und Tech­­nik, der sich da­­mit beschäftigt, Erfindungen der Natur mit technischen Mitteln nachzuahmen. Das habe ich hier auf Amateurlevel versucht: Den großartigen Flug­künsten und der Eleganz des Mauerseglers mit Modell­bau­mitteln nahezukommen. Ich denke, der Versuch ist gelungen. Den Plan können Sie kostenlos für private Zwecke unter <a href="http://modell-aviator.de">www.modell-aviator.de</a> runterladen.</p>
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		<title>Aus der Sicht eines Koax-Helis - Kleiner Kamera-Heli von Revell Control</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer einmal mit den Augen seines Koax-Helis sehen möchte, der sollte sich den Moovee von Revell genauer ansehen. Denn dieser kleine Micro-Koax-Helikopter ist mit einer kleinen Kamera an der Unterseite ausgerüstet. Auf der Messe in Nürnberg 2012 wurde der Micro-Koax...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einmal mit den Augen seines Koax-Helis sehen möchte, der sollte sich den Moovee von Revell genauer ansehen. Denn dieser kleine Micro-Koax-Helikopter ist mit einer kleinen Kamera an der Unterseite ausgerüstet. Auf der Messe in Nürnberg 2012 wurde der Micro-Koax vorgestellt und war innerhalb kurzer Zeit lieferbar.<span id="more-11614"></span></p>
<p>Sofort war klar, zum Fliegen im Wintergarten oder bei Windstille hinterm Haus musste so ein Heli her. Dazu die Option, direkt aus der Sicht des kleinen Fluggeräts Videos und Fotos aufnehmen zu können, versprach völlig neue Blickwinkel auf das gewohnte Umfeld.</p>
<p><strong>Move it</strong><br />
Wie bei vielen Revell-Modellen im Bereich Revell Control wird der Hubschrauber in einem festen Styropor-Inlay in einem bunt bedruckten Karton ausgeliefert. Da kann nichts wackeln oder verrutschen, alles ist an seinem Platz. Neben dem Modell und einem Infrarot-Sender sind noch ein Micro-Speicherchip, ein USB-Kabel, ein USB-Anschluss-Stecker zum Auslesen der Micro-Karte, Ersatz-Rotorblätter und eine mehrsprachigen Bedienungsan­lei­tung im Karton enthalten. Lediglich die sechs Mignon-Batterien für den Sender sind nicht enthalten. Am Sender lässt sich auch der 1s-LiPo für den Betrieb des Moovee laden. Zusätzlich hat man die Option, das Modell über das beiliegende USB-Kabel am PC oder Laptop zu laden. Mit welchen Funktionen kann der Moovee also aufwarten? </p>
<p><strong>Senderfunktionen</strong><br />
Neben den Steuerfunktionen eines Koaxial-Helis hat man weitere Möglichkeiten. Wird die Demo-Taste im Flug gedrückt, startet ein automatisches Programm und der Heli beginnt mit verschiedenen Flugmanö­vern. Die Flugmanöver sind jederzeit durch den Pi­­loten übersteuerbar und lassen sich damit beenden. Beim Betätigen der Turbo-Taste legt das Modell in der Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung an Geschwin­dig­­­keit zu. Der Heli gewinnt dadurch deutlich an Agilität. Während einer Video-Aufnahme ist diese Funktion natürlich deaktiviert.</p>
<p>Mit der Licht-Taste kann man zu jedem beliebigen Zeit­punkt Lampen am Modell zu- oder abschalten. Der Heli verfügt über fünf LED, die eine unterschiedliche Blink­frequenz haben – oder dauerhaft leuchten. Und natürlich die wichtigste Funktion: Video. Man kann vor oder während des Flugs eine Videoaufnahme starten. Die Aufnah­medauer beträgt etwa 10 Minuten. Bedenkt man, dass eine Akkuladung des Helis für zirka fünf bis sieben Mi­­nuten Flugzeit reicht, so ist die Speicherkarte mit 512 Me­­gabyte Größe ausreichend. Die Auflösung der Kamera be­­trägt 640 × 480 Pixel. Neben bewegten Bildern sind auch Fotos machbar. Die Datengröße je Bild liegt zwischen 300 bis 400 Kilobyte. Bei Aufnahmen im Freien kann es vereinzelt vorkommen, dass gerade Gegenstände leicht verschwommene Konturen aufweisen.</p>
<p><strong>Durch den Wintergarten</strong><br />
Den Heli hinstellen, ausrichten, abheben und losfliegen. Das war der Plan, der auch kurzerhand in die Tat umgesetzt wurde. Was man eventuell bei den Steuerfunk­tio­nen vermissen könnte, ist die Roll-Funktion. Dieser Steu­erbefehl steht nicht zur Verfügung. Gleich nach den er­­sten Runden wird die Fototaste betätigt, damit wir uns gleich nach dem Flug Bilder aus der Perspektive des Helis ansehen können. Für Flugvideos betätigt man die Taste an der Vorderseite der Fernsteuerung. Eine optische Kon­­trolle, ob die Kamera läuft, bekommt man in Form eines nach unten strahlenden roten Lichtkegels. </p>
<p>Während des Flugs im Videomodus verhält sich der Heli relativ träge, was der Qualität der Videoaufnahmen zu­­träglich ist und Kurven nicht so hektisch wirken. Nach den Aufnahmen ist noch etwas Kapazität im LiPo vorhanden und wir betätigen die Turbo Taste. Gleich darauf ist das Flugverhalten erheblich agiler und der Vorwärts­drang des Helis deutlich zu sehen. Schnell sind die er­­sten fünf bis sieben Minuten Flugzeit vorbei und der LiPo möchte geladen werden, was eine halbstündige Zwangs­pause nach sich zieht.</p>
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		<title>Brennstoff - Plasma Edge von Staufenbiel</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 07:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Glück auf, sagt der Bergmann, wenn er seinem Kumpel Unter­tage begegnet. Glück gehabt, sagt der Modellflieger, wenn er seinem Kollegen beim Fliegen seines Plasma Edge zusieht. Beide eint, dick im Kohle-Geschäft zu sein. Nur, jeder auf seine Weise.
Staufenbiels Elektrosegler-Neuheit...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glück auf, sagt der Bergmann, wenn er seinem Kumpel Unter­tage begegnet. Glück gehabt, sagt der Modellflieger, wenn er seinem Kollegen beim Fliegen seines Plasma Edge zusieht. Beide eint, dick im Kohle-Geschäft zu sein. Nur, jeder auf seine Weise.<span id="more-11334"></span></p>
<p>Staufenbiels Elektrosegler-Neuheit Plasma Edge ist ein Voll-Carbon-Modell in Bestform. Zwar kostet hier jeder Zenti­meter Spannweite drei Euro – zum gleichen Preis gibt’s eine Menge Brennkohle im Supermarkt. Doch Kohle ist nicht gleich Kohle. Vielmehr erwirbt der Kunde einen Rohdia­manten, dessen Preis nach vollendetem Schliff in Karat ge­­messen wird. Der Modell AVIATOR-Redaktion bot sich die Möglichkeit, das Urmuster des Plasma Edge – ge­­flogen von Juan Asmus, Mitarbeiter der Firma Staufenbiel – vor der offiziellen Auslieferung des Serienmodells in Au­­genschein zu nehmen.</p>
<p><strong>Ausführung</strong><br />
Die 1.900 Millimeter spannende Tragfläche ist in Voll­kohle gebaut und bereits in der Form lackiert. Die beiden Querruder und die beiden inneren Klappen sind mit Elastic-Flaps angeschlagen. Zwecks Realisierung einer Landeklappenfunktion können die beiden Inneren weit nach unten ausgefahren werden. Werkseitig sind ab Werk Servokästen in die Fläche eingebaut. Fixiert wird das Tragwerk über zwei M3-Inbusschrauben in der Rumpf-Flächenauflage. Die Muttern sind bereits großflächig im Rumpf eingeklebt.</p>
<p>Eine Seitenruderfunktion wurde nicht realisiert. Die Aus­­legung des Modells lässt – in Kombination mit den Flächenrudern – dennoch flaches, enges Kreisen zwecks Auskurbeln von Thermikablösungen zu. Wie es den Anschein hatte, vermisste der Pilot das Seitenruder nicht wirklich. Ruhig und gelassen dreht er mit dem Modell auch in Bodennähe seine Runden, und dass bei sehr geringem Höhenverlust. Dennoch, anderen Piloten könnte eine Seitenruderoption fehlen. Beim Höhenruder – Aus­­führung als T-Leitwerk – hat man an eine transportfreundliche Lösung gedacht: Es lässt sich durch Lösen von zwei Schrauben demontieren.</p>
<p><strong>Tempomacher</strong><br />
In puncto Antrieb stehen dem künftigen RC-Piloten viele Optionen zur Verfügung. Staufenbiel empfiehlt zum Ein­­stieg eine moderate Kombination zum Preis von 89,– Euro für Brushlessmotor und -regler. Gepaart mit einem 4s-LiPo ist damit eine sehr gute, dynamische Flug-Perfomance zu erwarten. Grenzen nach oben, beispielsweise für ein Com­­petition-Set von Hacker, Kontronik oder Jeti, gibt es nicht. Im Urmuster eingesetzt ist der Dymond Master HQI 3661 mit einem 60-Ampere-Regler, einem 4s-LiPo mit 2.200 Mil­­­­liamperestunden Kapazität und einer 10 × 6-Zoll-Klapp­luft­­schraube von aero-naut. In puncto Durchzug und Geschwin­­­­digkeit lässt sich schon mit diesem Set das Potenzial des Plasma Edge antesten.</p>
<p>Sehr überzeugend sind die Flugeigenschaften des Elek­troseglers. Nach einem kräftigen Wurf aus der Hand zieht der Plasma Edge zügig in die Luft – auf Wunsch natürlich senkrecht. Wer die schnelle, heiße Gangart bevorzugt, sticht mit Vollgas an, fängt das Modell im weichen Bogen ab und lässt es in F5B-Manier über den Platz zischen. Zackig am Höhenruder geht natürlich auch, kostet zwar etwas Tempo, doch in puncto Festigkeit bleibt alles im grünen Bereich. Hier macht sich die solide Ausführung des Rumpfs als Carbon-Kevlar-Konstruktion bemerkbar – da ist jeder Euro den Spaß wert. Eng geflogene Kreise bei hoher Geschwindigkeit in Bodennähe oder langsames Da­­hingleiten in luftiger Höhe, das fliegerische Spektrum des Modells ist groß. Dank Vierklappen-Auslegung kommen neben den Speed-Fans auch die Soarer auf ihre Kosten. Laut Juan Asmus spricht der Elektrosegler auch auf Ther­mik gut an. Genauso gut lässt er sich aber auch bei Wind fliegen, beispielsweise am Hang. Zum Landen einfach anfliegen, Kurs halten, Klappen ausfahren und aufsetzen.</p>
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		<title>Downloadplan Thurston Teal - Nachbau des Doku-Vorbilds</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 10:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zugegeben, als der Bau der Thurston Teal begann, da war der Winter noch jung – aber mild. Dass sich drei Tage vor dem Erstflug zunächst Schnee und dann eisige Tiefsttemperaturen ankündigten, war so nicht geplant. Einen Vorteil hatte das Ganze:...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, als der Bau der Thurston Teal begann, da war der Winter noch jung – aber mild. Dass sich drei Tage vor dem Erstflug zunächst Schnee und dann eisige Tiefsttemperaturen ankündigten, war so nicht geplant. Einen Vorteil hatte das Ganze: Mit dem Wasserflugmodell zuerst von der Pulverschneedecke eines zugefrorenen Sees zu starten, war die ungleich sicherere Wasserstartmethode.<span id="more-11127"></span></p>
<p>Ob die Thurston aus eigener Kraft anrollen beziehungsweise anrutschen und danach abheben würde? Der ge­­wählte Antrieb – ein 15-Gramm-Außenläufer mit 6 × 4-Zoll-GWS-Propeller – bewies bereits bei einem anderen, schwereren Modell, dass er über reichlich Zugkraft verfügt. So konnte ganz beruhigt stetig der Gasknüppel nach vorne und das Höhenruder gezogen werden, um nach vier bis fünf Meter Rutschpartie in den Steigflug über zu ge­hen. Höhe zurück nehmen und geradeaus weiterfliegen, das funktionierte einwandfrei.</p>
<p>Gibt man Vollgas, nimmt die Thurston deutlich an Tempo zu und geht in einen relativ steilen Steigflug über. Ist der Motor aus, segelt sie hingegen in einem deutlichen Sink­flug zu Boden. Loopings sind mit etwas Anstechen gut möglich. Aufs Seitenruder reagiert sie prompt und lässt sich, unterstützt mit dosiertem Höhenruderausschlag, sehr eng kurven. Insgesamt reagiert das Modell sehr berechenbar auf Steuerbefehle. Zum Landen ist Schleppgas erforderlich, um sie nicht zu steil runterkommen zu lassen. We­­gen der winterlichen Minusgrade ist für den verwendeten 2s-LiPo mit 350 Milliamperestunden Kapazität nach acht Minuten sicherheitshalber Schluss. Aufgrund des moderaten Stromverbrauchs von etwa 2 bis 3 Ampere bei andauerndem Halbgasflug wäre aber noch genug Energie für längere Törns vorhanden.</p>
<p>Auslöser zum Bau des Modells war ein Foto, das mir beim Sichten der Unterlagen zur Vorbild-Dokumentation in die Hände fiel. Das Amphibienflugzeug hinterließ einen nachhaltigen Eindruck und verstärkte den Wunsch, es nachzubauen. Von besonderem Vorteil ist die Wahl eines Zugantriebs. Dieser macht die Konstruktion als Modell wesentlich einfacher und ist zudem effizienter. Hinzu kam die hohe Posi­tio­nierung der Flächen am Rumpf, was ebenfalls einen vereinfachten Nachbau er­­laubte. So war die Entscheidung schnell getroffen und die verkleinerte Zeich­nung des Originals flugs auf das Wunsch­­­­­­­­­­­maß von 800 Millimeter (mm) Spannweite skaliert.</p>
<p><strong>Fundament</strong><br />
Begonnen wird mit dem Ausschneiden der Rumpfteile aus 3-mm-Depron. Die beiden Rumpfseiten müssen deckungsgleich sein. Zeichnet man auf diese die Hilfslinien zum Ankleben der stabilisierenden Depron-Spanten auf, fällt deren anschließende Montage mit Uhu Por um ein Vielfaches leichter. Zuerst wird der vordere Rumpfboden dem Rumpfverlauf folgend über eine Tischkante mit der Hand gewalkt. Das vereinfacht später das passgenaue Ankleben. Jetzt kommen der hintere Halb- und der Frontspant je­­weils an die Stirnseite des Bodens, sodass der dreieckige Teil für die spätere Kielung exakt übersteht. Nach dem Aufkleben des mittleren Halbspants kann die Konstruktion an die Rumpfwand geklebt werden. Erst jetzt ist der hintere Rumpfboden zu montieren. Wenn alles passt, wird unter größter Sorgfalt die zweite Rumpfseite verzugsfrei angeklebt.</p>
<p>Die Erfahrung bei anderen Wasserflugmodellen hat ge­­zeigt, dass Wasser auf kleinste Stellen, an denen nicht ausreichend Uhu Por die Depronteile verklebte, eine magische Anziehungskraft ausübt. Aus dem Grund erhielten alle Kle­bekanten im Rumpfinneren eine großzügige Ab­­dich­tung in Form von Beli-Zell-Raupen. Man hätte auch wasserfesten Weißleim verwenden können, der war je­­doch gerade nicht zur Hand. Der leicht aufschäumende und in die Depron-Poren eindringende Kleber hat jedoch den Vorteil, dem Rumpf zusätzliche Steifigkeit zu verleihen.</p>
<p><strong>Maßarbeit</strong><br />
Weiter geht’s beim Unterwasserrumpf. Aus 6-mm-Depron entsteht ein Steg, der dem Profilverlauf des Rumpfbodens folgt und in der Länge exakt zwischen die beiden überstehenden Dreiecksspanten passt. Mittig sind zusätzlich zwei Keile aus 3-mm-Depron zu montieren. Der 6er-Steg erhält nun Mithilfe eines Schleifbretts eine Kielung, um im An­­schluss die beiden 3-mm-Depron-Bodenplatten aufzukleben. Hilfreich ist es auch, den Rumpf leicht an den Stellen anzuschrägen, wo die Bodenplatten aufliegen beziehungsweise festzukleben sind. Letztere fertigt man zunächst mit etwas Übermaß an und passt diese dann vor dem Einkleben so exakt wie möglich an. Man sollte sich für diesen Schritt schon etwas Zeit nehmen, um einen nahtlosen Unterwasserrumpf zu erhalten. Kleinere Unebenheiten sind mit Depronschnipseln und Uhu Por aufzufüllen. Ganz wichtig ist es auch, eine saubere, rechtwinklige Abrisskante an der hinteren Stufe zu berücksichtigen. Von dieser hängt einmal ab, ob und wie gut das Modell aus dem Wasser starten kann.</p>
<p>Ganz fertig ist der Rumpf damit noch nicht. Im Inneren wird vorne eine Depron-Platte eingebaut, auf der die beiden 5-Gramm-Servos, der Spektrum-Empfänger AR600 und der LiPo sitzen. Weil Letzterer einmal ganz vorne seinen Platz finden wird, müssen die anderen ganz nach hinten, damit der Schwerpunkt passt. Doch bis es soweit ist, folgt zunächst das Einkleben des hinteren Rumpfdeckels. Ganz am Ende des Rumpfs kommt dafür ein kleiner Depron-Keil als Klebeunterlage ins Modell.</p>
<p><strong>Leitmotive</strong><br />
Aus 6er-Depron erstellt man das Seitenleitwerk und -ruder. Das dickere Material verleiht dem Ganzen mehr Steifigkeit und gibt dem Höhenleitwerk aus 3-mm-De­pron eine stabilere Auflage. Zudem lässt sich das Bow­denzugrohr für das Hö­­hen­­ruder besser in das 6er integrieren. Beide Ruder sind übrigens mit einem Uhu Por-Scharnier angeschlagen. In der Dämpfungsfläche des Höhenleitwerks ist ein 3 × 0,8-mm-CFK-Stab zur Stabi­lisierung eingelassen.</p>
<p>Als Erstes wird das Seitenleitwerk mit dem vorgebogenen und in einer Nut eingeklebten Bowdenzugrohr exakt eingepasst und verklebt. Anschließend folgt die Montage des Seitenruders und der Einbau dessen Bowdenzugrohrs. Ist das fertiggestellt, kann man das bereits komplett montierte Höhenleitwerk mit Uhu Por befestigen. Zurecht geschliffene Servohebelteile fungieren als Ruderhörner. Vier 130 mm lange 0,8-mm-CFK-Stangen erhalten die Aufgabe, das Hö­­henleitwerk ausreichend zu stabilisieren – und werden mit Uhu Por fixiert. Und zwar so, dass kein Verzug entsteht. Ist alles durchgetrocknet, erfolgt das Einpassen der An­­lenkungsdrähte, nämlich 0,8-mm-Draht für das Seiten- und 0,5er für das Höhenruder. Die Servos bekommen als Standhilfe einen kleinen Depronklotz spendiert. Bevor es weiter geht, sollte man checken, ob sich die Ruder exakt und ohne Probleme bewegen lassen.</p>
<p><strong>Dreiteilig</strong><br />
Die Tragfläche besteht im Grunde aus drei Teilen: den beiden Außenflügeln und einem Mittelteil. Die tragenden Flächen sind aus 3-mm-Depron und wurden dem Profil entsprechend über eine Tischkante vorgewalkt. Jede Fläche bekommt ein aus 6er-Depron zu erstellendes Profil zur Rumpfwand hin angeklebt. Diese Stelle ist anschließend in einem Winkel von 4 Grad anzuschrägen, um die nötige V-Form zu erhalten.</p>
<p>Das Mittelteil besteht aus zwei aufeinander geklebten, rechteckigen 6-mm-Depron-Platten, das an einem Ende dem Profilverlauf folgend verschliffen ist. Die Vorderkante bleibt unbearbeitet und kantig. Mittelteil und beide Trag­flächenhälften sind als Nächstes mit Uhu Por zu verkleben. Danach  ist das Ganze an der Stelle, wo der Holm sitzt, mit einem scharfen Cutter exakt aufzutrennen beziehungsweise im Mittelteil erfolgt lediglich im oberen Be­­reich ein 3 mm tiefer Einschnitt. Der Holm besteht aus 3 × 1-mm-CFK. Und zwar aus drei Teilen, die 330 zu 110 zu 330 mm lang sind und je in einem Winkel von 4 Grad über 30 mm lange CFK-Brücken mit Sekundenkleber verbunden sind. Den kompletten Holm klebt man dann mit Uhu Por Nass-in-Nass in die Fläche ein.</p>
<p><strong>Mehrschichtig</strong><br />
Die Fläche soll später mit montiertem Antrieb auf den Rumpf geklebt werden. Dazu ist zunächst der Motor­pylon zu bauen. Die Gondel besteht aus sieben Schich­ten 6-mm-Depron. In diese sind entsprechend dem Plan Ausschnitte für die Motormontage einzulassen. Verwen­det man einen anderen Motor, muss man das individuell anpassen. Der Träger wird aus zwei 6er- und einem 3er-Depronteil erstellt. Das 3er ist für die Durchführung der Motorkabel etwas freizuschneiden.</p>
<p>In der Konstruktion des Pylons sind 5 Grad Motorsturz nach oben berücksichtigt. Der Seitenzug sollte bei 2 Grad liegen. Sobald der Pylon fertig montiert ist, wird in der Tragfläche ein kleines Loch zur Durchführung der Kabel und des Reglers eingeschnitten und erst danach der Pylon mit Uhu Por eingekebt. In meinem Fall war zudem ein Keil als Klebeunterlage zwecks exakter Montage nötig. Später kamen auch noch zwei zirka 85 × 0,8-mm-CFK-Stäbe zur Abstützung zwischen Gondel und Fläche, die mit einem Vierkant 6er-Depron verkleidet wurden.</p>
<p><strong>Aufgesetzt</strong><br />
Bevor die Fläche montiert wird, sind noch ein paar Arbeiten am Rumpf zu erledigen. Vorne im Rumpf ist der Motorhaubendeckel mitsamt Akkuklappe aus 3-mm-Depron vorzubereiten. Er besteht aus zwei Einzelteilen: einem unteren, der exakt zwischen den Rumpfwänden eingeklebt wird, und einem oberen, der exakt darüber passt. Damit die obere Akkuklappe auf dem unteren Teil aufliegen kann, ist der untere Ausschnitt an allen Kanten um 2 mm kleiner auszuschneiden.</p>
<p>Für den Kabinenhaubendeckel sind zunächst zwei gerundete 3-mm-Halbspanten als Träger im oberen Rumpfbereich einzukleben. Anschließend erfolgt das genaue Einpassen des Deckels. Verklebt wird er erst später. Auch das gewölbte Frontfenster kann man jetzt schon vorbereiten, muss es dann aber ganz zum Schluss individuell anpassen. Denn zuvor erfolgt das Befestigen der Tragfläche.</p>
<p>Zu den Abschlussarbeiten zählen schließlich der Bau der beiden Stützschwimmer und der Rumpfnase. Erster besteht aus drei und Letzter aus vier Schichten 6-mm-Depron. Ihre endgültige Kontur erhalten Sie durch Schleifen mit Papier in 80er- und 240er-Körnung. Beim abschließenden Lackieren bieten die Fotos aus unserer Vorbild-Dokumentation ein paar Anregungen. Den Downloadplan können Sie kostenlos für private Zwecke unter www.modell-aviator.de runterladen.</p>
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		<title>Schmeiß weg! - ELF Disc-Launch-Glider von FVK im Mini-Format </title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 12:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es geht in den Urlaub, aber für sperrige Flugmodelle ist kein Platz vorgesehen? Sie möchten mal zwischendurch zur Entspannung ein, zwei Runden hinter dem Haus auf der großen Wiese fliegen oder beim Hangflugurlaub in den Bergen früh morgens schon die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht in den Urlaub, aber für sperrige Flugmodelle ist kein Platz vorgesehen? Sie möchten mal zwischendurch zur Entspannung ein, zwei Runden hinter dem Haus auf der großen Wiese fliegen oder beim Hangflugurlaub in den Bergen früh morgens schon die ersten Thermikbläschen direkt am Hotel erkunden? All das schreit nach einem Schleudersegler – am besten einem im Miniformat.<br />
<span id="more-11059"></span><br />
Der ELF von FVK ist so ein gesuchter, handlicher Disc-Launch-Glider (DLG) in der Einmeter-Klasse. Durch konsequenten Leichtbau und die Verwendung hochwertiger Materialien wird ein Fluggewicht von unter 100 Gramm (g) erreicht, entsprechend sensibel reagiert das Modell auf kleinste Thermikblasen und macht selbst das Kreisen in ein bis zwei Meter Höhe noch spannend.</p>
<p><strong>Wertigkeit</strong><br />
Für 138,– Euro wechselt das Modell den Besitzer. Für die Größe ist das relativ viel, aber es wird auch einiges geboten. Der Lieferumfang des Modells besteht aus drei größeren Bauteilen und dem Kleinteilesatz. Die einteilige Tragfläche ist in halbdurchsichtiger Rippenbauweise erstellt. Sämtliche Rippen sind mit Kohlefaserstringern belegt und auch die D-Box ist in Sicht-CFK gefertigt. Ja, sogar der Randboden ist aus Carbon und bietet links und rechts jeweils einen Schlitz zur Aufnahme eines Wurfblades.</p>
<p>Der Rumpf ist ein geniales Teil. Er besteht im Wesent­lichen aus einem CFK-Rohr von vorne bis hinten. Im hinteren Bereich ist der Rumpf zur Aufnahme des Seiten­ruders mit einer Ausnehmung versehen, auf Höhe der Tragfläche ist die Tragflächenauflage befestigt, welche aus einem milchig-weißen Kunststoffteil besteht. Ebenfalls aus Kunststoff ist die Abzieh-Haube, diese zentriert sich beim Aufschieben an einem Rand an der Tragflächenauflage. Damit sich Servos, Empfänger und Akku gut befestigen lassen, ist der vordere Bereich des CFK-Rohrs mit einem Harz-Microballon-Gemisch verfüllt und abgeschrägt. Dadurch entsteht eine gerade Auflage­fläche für die RC-Komponenten.</p>
<p>Höhen- und Seitenleitwerk liegen als beschichtete Schaum­teile vor. Während das Höhenleitwerk als Pendelruder ausgeführt wird, ist das Seitenruder mittels kleiner Vliesscharniere mit der Dämpfungsflosse verbunden. Als Kleinteile liegen zwei Anlenkungsdrähte, das GFK-Ruderhorn für das Seitenruder und zwei CFK-Wurf­blades bei. Die Bauanleitung steht auf der Homepage von FVK zur Verfügung.</p>
<p><strong>Minimalausstattung</strong><br />
Der ELF wird lediglich über Höhen- und Seitenruder gesteuert, daher werden zur Fertigstellung lediglich zwei Microservos, ein Empfängerakku und ein Mikroempfänger benötigt. Allerdings sollten die Servos von der hochwertigen Sorte sein, gerade das Pendelhöhenruder verlangt eine gute Rückstellgenauigkeit, ansonsten wird sich kein großes Flugvergnügen einstellen. Bei unserem Modell kommen daher zwei digitale Hitec HS-5035HD-Servos, sowie ein RX-6 light M-Link-Empfänger und ein 1s-LiPo von SLS mit 150 Milliamperestunden Kapazität zum Einsatz.</p>
<p>Durch den hohen Vorfertigungsgrad ist der ELF an maximal zwei Abenden flugfertig aufgebaut. Als Erstes sollten alle Komponenten soweit vorne wie möglich platziert werden, um Trimmblei einzusparen. Nachdem der Akku von seinem Anschlussstecker befreit wurde, nimmt er ganz vorne auf dem CFK-Rumpfrohr Platz. Zirka fünf Millimeter lassen wir Luft nach vorne, um das eventuell später notwendige Blei noch gut befestigen zu können. Gleich dahinter werden die beiden Servos, liegend und mit Tesafilm umwickelt, per Sekundenkleber mit dem Rumpf verbunden. Die Anlenkungsgestänge bestehen aus sehr dünnen CFK-Stäben, die jeweils links und rechts seitlich am Rumpf entlang geführt werden. Diese Führungen waren in der ersten Serie noch selbst anzukleben, mittlerweile erledigt dies jedoch zum Glück der Hersteller, was eine Menge Zeit und Nerven spart.</p>
<p>Auch im hinteren Rumpfbereich ist alles bestmöglich vorbereitet. Für das Pendelhöhenruder ist der Rumpf bereits mit einer kleinen Kunststoffwippe versehen, in die das Ruder lediglich noch einzukleben ist. Für das Seitenruder ist im CFK-Rohr bereits ein passender Schlitz eingearbeitet, sodass auch dieser Montageschritt recht flott von der Hand geht. Das Höhenruder ist an entsprechender Stelle übrigens mit einem hochkant stehenden CFK-Flachmaterial verstärkt, sodass die Ruderkräfte gut eingeleitet werden. Das Seitenruder verlangt noch nach dem Einkleben eines kleinen GFK-Ruderhorns, danach ist die Leitwerkssektion funktionstüchtig.</p>
<p><strong>Messerwerfer</strong><br />
Erst jetzt werden die beiden Servos in Mittenstellung gebracht, die Ruder ebenfalls mittig fixiert und die Anlenkungen per Stahldraht und Schrumpfschlauch endgültig fertig gestellt. Es ist darauf zu achten, dass insbesondere für das Höhenruder ein sehr kleines Ruderhorn zum Einsatz kommt. Anderenfalls steht viel zu viel Weg zur Ver­fügung, in dessen Folge das Anlenkungsspiel steigt und die Rückstellgenauigkeit sinkt.</p>
<p>Zwischendurch wird die Fläche mit einem CFK-Wurfblade versehen. Die beiden Randbögen haben zu diesem Zweck längliche Aus­sparungen, in die die Wurfhilfe eingeklebt wird. Wer das Modell sowohl für Rechts- als auch Linkshänder aufbauen möchte, der befestigt einfach auf beiden Seiten ein Wurfblade.</p>
<p>Den Empfänger haben wir „gestrippt“, will heißen, um alle nicht unbedingt notwendigen Dinge erleichtert. Der kleine RX-6 light von Multiplex ist sogar extra dafür vorgesehen, so lässt sich das Gehäuse einfach abnehmen und die Leiterplatte kann um die ersten beiden Steckerleisten verkleinert werden. Auf der verbleibenden Leiterplatte stehen immer noch alle sechs Servokanäle zur Verfügung – siehe dazu auch den Testbericht in Modell AVIATOR 02/2012, Seite 46. Mit etwas Kupferlackdraht werden die Servos mit dem Empfänger verbunden und auch der Empfängerakku erhält seinen Anschluss. Hier haben wir uns aber etwas Besonderes einfallen lassen: Über eine außen am Rumpf angebrachte, dreipolige Buchsen­leiste lässt sich der Empfängerakku entweder per Jumper mit dem Empfänger verbinden oder aber es steht eine Ladebuchse zur Verfügung. Die genaue Verschaltung entnehmen Sie am besten unserer Skizze. Die Haube wird einfach von vorne aufgeschoben und über eine kleine Schraube am Rumpf fixiert. Die Tragflächen werden über zwei Schrauben mit dem Rumpf verbunden, daher bleibt der ELF sehr transportfreundlich.</p>
<p>Jetzt geht es an die Schwerpunktkontrolle und hier ist Vorsicht geboten. Durch das geringe Gewicht des Modells ist es relativ schwierig, den Schwerpunkt genau zu messen. Wir hatten uns nach dem ersten Auswiegen über ein Fluggewicht von 88 Gramm gefreut, mussten aber bei der anschließenden Flugerprobung noch 4 g Blei zuladen. In der Nachmessung lag dann der Schwer­punkt genau an der selben Stellen, die vermeintlich vorab eingestellt wurde. Die meisten konventionellen Schwerpunktwaagen sind nicht für derlei leichte Modelle gemacht, ein wenig Reibung im Lager und schon sitzt der Schwerpunkt nicht korrekt. Doch mit etwas Feingefühl ist auch diese Hürde zu meistern und es kann gleich raus an die Flugerprobung gehen.</p>
<p><strong>DLG-Feeling</strong><br />
Mit ein paar konventionellen Würfen wird der ELF erstmal in die Luft befördert, um sich mit dem Winzling anzufreunden. Fliegt er dann sauber geradeaus, kann es an die ersten zaghaften DLG-Würfe gehen. Gleich nach dem Abwurf zeigt sich, dass das Modell relativ viel Speed mitbekommt und dieses gut in Höhe umsetzt. Kurz und kräftig nachgedrückt und schon kann es auf Thermikjagd gehen. Dabei reagiert es sehr direkt auf Steuerbefehle und ist keineswegs träge, wie man es vielleicht aufgrund der niedrigen Flächenbelastung vermuten möchte. Klar, bei null Fahrt wirkt kein Seitenruder der Welt mehr, die Aerodynamik kann auch unser kleiner DLG nicht auf den Kopf stellen. Apropos auf den Kopf stellen, kurz gedrückt und Schwung geholt, lassen sich sehr schön runde, aber bei Bedarf auch sehr enge Loops fliegen. </p>
<p>Hat man ein kleines Thermikbläschen gefunden, rasch ins Seitenruder gegriffen und flugs eingekreist. Spätestens jetzt lässt sich spüren, dass man einen Mini-DLG fliegt: die Wendigkeit ist einfach klasse. Auch das Kreisflugverhalten ist genial. Flach oder steil, langsam oder schnell, der ELF macht alles mit. Dabei ist er an Gutmütigkeit kaum zu überbieten, also auch ideal für Einsteiger in die Materie. Nun wird sich jeder fragen, wie macht sich dieser Winz­ling bei Wind? Eine leichte Brise lässt den ELF kalt, etwas tief getrimmt und weiter geht’s. Die Vereinskollegen waren allesamt überrascht, wie gut das geht. Nimmt der Wind an Stärke zu, wird es aber Zeit für ein anderes Modell. Was noch fehlt? Ach ja, die Landung. Was gibt es da zu sagen? Einfach den ELF auf sich zufliegen, Hand ausstrecken und aus der Luft pflücken. Mit etwas Übung ist das kein Problem.</p>
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		<title>Downloadplan Fly Baby - Fly, my Baby, fly</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Downloadplanmodell Fly Baby ist ein weitgehend vorbildgetreuer Nachbau des ­weltweit bekannten Amateurflugzeugs. Sein Erbauer, Peter M. Bowers, gewann im Jahre 1962 mit dem Original den ­Wettbewerb um die beste Eigenbau-Konstruktion. In Modellbauerkreisen ist es wegen seiner einfachen Bauweise, den...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Downloadplanmodell Fly Baby ist ein weitgehend vorbildgetreuer Nachbau des ­weltweit bekannten Amateurflugzeugs. Sein Erbauer, Peter M. Bowers, gewann im Jahre 1962 mit dem Original den ­Wettbewerb um die beste Eigenbau-Konstruktion. In Modellbauerkreisen ist es wegen seiner einfachen Bauweise, den ­ausgewogenen ­Flugeigenschaften und der freien ­Farbgestaltung beliebt.<span id="more-10825"></span></p>
<p>Ein immer wieder hervorgehobenes Merkmal von Ama­teur­flugzeugen ist der geringe Platzbedarf für den Bau. Es heißt dann, auch für das Fly-Baby, dass sie in einer normalen Garage gebaut werden können. So ganz ungeprüft sollte man das als Europäer nicht übernehmen. Die US-Autos – und folglich auch deren Garagen – hatten in den 1960er-Jahren ganz andere Dimensionen als die Autobehausungen, die wir für unsere VW-Käfer, Renaults, Simcas und Fiats brauchten. Inzwischen haben aber die Europäer kräftig nachgezogen und deren tonnenschwere Geländewagen benötigen Garagen, die ebenfalls als Hangars taugen. </p>
<p>Die einfache und billige Konstruktion sowie die guten Flugeigenschaften des Fly Baby machte es schnell beliebt und trug zur Verbreitung bei. Einen wesentlichen Anteil daran hat sicherlich auch das Design des Flugzeugs. Das Fly Baby mit seinen runden Formen lehnt sich an die Flug­zeuge des Golden Age – die Klassiker der Luftfahrt – an. Auch daher ist das Flugzeug unter Modellbauern ­gleichermaßen beliebt.</p>
<p>Im Original fliegt das Fly Baby nicht nur mit Radfahr­werk, sondern wird auch auf Schwimmern eingesetzt. Die Lackierung steht jedem Nachbauer frei, doch es hat sich vor allem ein Muster verbreitet, das die als Post­flugzeuge (U.S.MAIL) geflogenen Fly Babys trugen. Der Modellnachbaumaßstab 1:6 erlaubt eine gute Detail­treue auch im Cockpitausbau. Das 1.400 Millimeter (mm) spannende Modell kann selbstverständlich auch mit Schwimmern geflogen werden und beschenkt den Er­bauer mit den nach meiner Ansicht schönsten Flug­erlebnissen eines Modellfliegers. Für das künftige Wasser­flugerlebnis ist schon beim Bau mit wasserfesten Klebungen zu sorgen. </p>
<p><strong>Erste Bauteile</strong><br />
Die Leitwerke werden als Erstes gebaut, denn man benötigt sie beim anschließenden Rumpfbau. Sie sind als ebene Platte ausgeführt. Deren Zusammensetzung ist aus der Zeich­nung in Schnitt A und B ersichtlich. Auf das Baubrett heften wir die untere Beplankung des Nasenbereichs aus 1,5-mm-Balsa (B) an, daran kleben wir die Nasenleiste 4-mm-B, den Holm aus 7-mm-B die Rippen (Streifen 7 × 2-mm-B) und zuletzt die obere Beplankung. Es entsteht ei­ne leichte und feste Konstruktion. Die Randbögen kann man aus Balsaresten erstellen, aufwändiger und schöner ist es, sie aus gewässerten – fünf Minuten im heißen Wasser­bad – Balsastreifen zu laminieren.</p>
<p>Der Rumpf entsteht aus spiegelgleichen Seitenteilen, ­Ste­gen und Spanten. Wir beginnen mit der Fertigstellung der Span­ten R3, R6a und R9 aus 3-mm-Sperrholz (Sph.) – die übrigen sind aus 2-mm-Sph. Die formgebenden ­Span­ten im Rumpfrücken sind aus härterem 2-mm-B. Auf dem Bau­brett kleben wir die Seitenteile R1 und R2 an­einander, sie unterscheiden sich im Verlauf der Holz­mase­rung. Auf sie kleben wir den Gurt aus 5 × 5-mm-B hart, vorn nach Bau­plan auf 2 × 5 mm angepasst. Auch hinten wird der Gurt aus 5 × 5-mm-B angeklebt, die Stege 4 × 5-mm-B und Dia­gonalver­stre­bung aus 3 × 5-mm-B. Im Bereich der Flügel­auf­lage wird das Seitenteil R1 durch eine zusätzlich Balsa­lage verstärkt.<br />
In gleicher Weise wird die andere Rumpfseite erstellt und über Spanten dann das Gerüst zusammengefügt. Der vordere obere Bereich sowie der Raum zwischen R8 und R10 werden mit 2-mm-B beplankt; die Beplankung endet im Cockpit. Die Kopfstütze, die bis zu R10 reicht, entsteht aus leichtem Balsa. Die Formspanten R10 bis R14 werden eingesetzt und mit sechs Gurten aus 1,5 × 5-mm-B hart verbunden. Das Rumpfheck wird provisorisch mit einem Hilfsspant – enstpricht dem hier später sitzendem Holm der Seiten­leitwerksflosse – verschlossen. Die Diagonalstege 3 × 5-mm-B werden eingebaut und die Auflagenflächen für das Höhenleitwerk und Seitenleitwerk vervollständigt.</p>
<p><strong>Neues Bauteil</strong><br />
Der Flügel hat eine gerade Profilunterseite, kann also ohne Helling auf einem ebenem Baubrett entstehen. Es ist sinnvoll, den ganzen Flügel am Stück zu bauen und ihn erst zum Schluss in der Mitte zu durchtrennen. Anschließend sind die Holme in der Mitte anzupassen und die Flügel­hälften mit der richtigen V-Form – mit 17-mm-Block je­weils an der Rippe F4 unterlegen – wieder zusammen zu fügen. Die Verstärkungen in der Flügelmitte sind im Plan genau dargestellt. Die beiden mittleren Sperrholzrippen lassen wir beim Aufbau des Gerippes zunächst frei. Erst wenn die Flügelhälften in der richtigen V-Form zusammengesetzt werden, kleben wir diese beiden Rippen aneinander fest. </p>
<p>Für den Flügelbau benötigen wir also eine Zeichnung des Flügels in seiner ganzen Spannweite. Es genügt, vom Bau­plan die Umrisse und Rippenabstände abzupausen. Beim Bau beginnen wir mit dem Anheften der unteren, vorderen Beplankung auf dem Baubrett. Darauf kommt der Holm aus 2 × 5-mm-Kiefer. Auch der Streifen der unteren Endleiste, bereits abgeschrägt für den oberen Nasenleis­ten­streifen, wird angeheftet. Nun können auch die Rippen montiert wer­den – aufgefädelt auf den Haupt- und Hilfs­holm. An die Rippennase wird die Behelfs­na­sen­leiste aus 2-mm-B angeklebt, verschliffen und die obere Beplan­kung 1,5-mm-B aufgezogen. Die Querruder werden erst nach der Fertigstellung des Flügels herausgetrennt. Die Servo­halte­rungen sind im Bauplan nach meinem System ge­zeichnet, diese kann sich jeder nach seinen Ruderma­schinen und eigenen Gewohn­hei­ten gestalten. Nicht vergessen: die Servokabel durchziehen.</p>
<p><strong>Fertigstellung</strong><br />
Das starre Fahrwerk mit Sporn ist einfach zu bauen. Im Flügelmittelteil sind Hülsen für die Fahrwerksbeine montiert. Wichtig sind die Dübel für die Halterung am Spant R6. Zum Schluss wird der Bereich mit 3-mm-B aufgefüllt. Die Auflage der Fahrwerksbeine ist mit allen Sperrholz­rippen verbunden. Die Beine aus 3-mm-Stahl sind mit 3-mm-B-Streifen beplankt, damit sie scale aussehen. Der Spornraddraht ist aus 2-mm-Stahl befestigt.</p>
<p>Die Bespannung ist mit der Textilfolie Solartex ausgeführt. Wer möchte, kann nun das Cockpit ausgestalten, Zylin­derattrappen montieren, Verspannungen anbringen und ein ansprechendes Finish mit der Airbrush umsetzen. Der An­trieb kann recht einfach gehalten werden. Erforderlich ist ein Brushlessmotor mit 400 bis 500 Watt Leistung, der ei­nen 12 × 6-Zoll-Propeller dreht. Als Akku empfiehlt sich ein 4s-LiPo mit mindestens 2.500 Milli­ampere­stunden Kapazität.</p>
<p><strong>Fly, Baby fly</strong><br />
Die Flugeigenschaften des Fly Baby sind sehr ausgewogen. Die Ruderausschläge halten wir klein, zirka 15 Grad zu beiden Seiten. Der Seitenruderausschlag kann etwas größer sein. Auch sollte man Seite mit Quer über eine Schalt­funk­tion koppeln. Dennoch belassen wir das Sei­tenruder alleine als Steuerknüppelfunktion – für Rich­tungs­korrek­turen beim Rollen brauchen wir es ohne Quer­ruder. Eine Querru­der­differenzierung hilft immer. Das Fliegen selbst ist wirklich einfach und angenehm, es ist ohne Zweifel der harmloseste und stabilste Tiefdecker, den ich je geflogen habe. Das Lan­den ist Übungssache. Mit stehendem Pro­peller aufzusetzen ist möglich. Dennoch, das Modell neigt zum Springen. Schö­ne, saubere Landungen gelingen, wenn wir viel mehr mit Gas als mit dem Höhenruder ar­beiten. Mit macht das Elektro-Fly Baby viel Spaß, sowohl am Boden als auch in der Luft.</p>
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		<title>Toy Fair 2012: HORIZON-Neuheiten - Die Neuheiten der Spielwarenmesse von Horizon</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Breit aufgestellte und hoch interessante Neuheiten präsentiert Horizon Hobby zur Spielwarenmesse. Mit dem Handsender DX18 betritt eine top ausgestattete 18-Kanal-Fernsteuerung zum attraktiven Preis die Bühne. Bei den Flugmodellen reicht die Bandbreite vom kleinen Mikro-Segler bis zum großgewachsenen Doppeldecker-Klassiker. Obendrauf gibt’s...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Breit aufgestellte und hoch interessante Neuheiten präsentiert Horizon Hobby zur Spielwarenmesse. Mit dem Handsender DX18 betritt eine top ausgestattete 18-Kanal-Fernsteuerung zum attraktiven Preis die Bühne. Bei den Flugmodellen reicht die Bandbreite vom kleinen Mikro-Segler bis zum großgewachsenen Doppeldecker-Klassiker. Obendrauf gibt’s einen Siebenzylinder-Sternmotor. Helipiloten erwartet ein neues Blade-Familienmitglied der 500er-Klasse mit Scalehauben. Für 2012 wird Horizon Hobby einige Highlights im Köcher haben. Mehr Infos zu den Horizon-Neuheiten: <a href="http://www.horizonhobby.de/" target="_blank">www.horizonhobby.de</a>.<span id="more-10382"></span></p>
<p>Zur Bilder-Galerie der Horizon-Neuheiten 2012.<br />
<strong>»</strong> <a title="Zur Bilder-Galerie" href="http://modell-aviator.de/gallery/?gallery=212&amp;entry=10382"><strong>Zur Bilder-Galerie</strong></a></p>
<p>Videos über Horizon Hobby-Neuheiten.<br />
» <a href="http://modell-aviator.de/videos/spielwarenmesse/toy-fair-2012-dx18-von-horizon/">DX18</a><br />
» <a href="http://modell-aviator.de/videos/spielwarenmesse/toy-fair-2012-neue-umx-modelle-von-horizon-hobby/">Neue UMX-Modelle</a><br />
» <a href="http://rc-heli-action.de/video/?v=10645">Blade 300X</a><br />
» <a href="http://rc-heli-action.de/video/?v=10651">Blade 500X</a></p>
<p>Zur Gesamtübersicht der Spielwarenmesse 2012 (laufend aktualisiert).<br />
» <a title="Spielwarenmesse 2012 Neuheiten Modellbau" href="http://modell-aviator.de/szene/internationale-spielwarenmesse-2012/">Internationale Spielwarenmesse 2012</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Chipmunk von Rödelmodell - Ein kanadisches Hörnchen</title>
		<link>http://modell-aviator.de/modelle/der-chipmunk-von-rodelmodell/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Modelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Knalliges Gelb hat die erste Maschine als Lackierung erhalten. Die korrekte Bezeichnung für diesen Farbton lautet Narzissengelb oder schlicht RAL 1007, was nicht verwechselt werden darf mit RAL 1032, Ginstergelb und schon gar nicht mit RAL 1023, Verkehrsgelb. Sahen die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knalliges Gelb hat die erste Maschine als Lackierung erhalten. Die korrekte Bezeichnung für diesen Farbton lautet Narzissengelb oder schlicht RAL 1007, was nicht verwechselt werden darf mit RAL 1032, Ginstergelb und schon gar nicht mit RAL 1023, Verkehrsgelb. Sahen die Flugzeuge tatsächlich so aus?<span id="more-10730"></span></p>
<p>In der Tat, die De Havilland Chipmunk – kurz DHC-1 – Trainingsflugzeuge der RCAF, der Royal Canadian Airforce, hatten diese Farbgebung. Trainingsflugzeuge tragen oft diesen Farbton an ein paar Stellen des Rumpfs, da dieser auch unter schwierigen Sichtbedingungen sehr gut zu erkennen ist. Aber nicht alle sind so konsequent damit bemalt. Die dazu passenden Flaggen, Kennzeichen und Beschriftungen sind von höchstem Niveau, aber das versteht sich eigentlich von selbst.</p>
<p><strong>Unruhestand</strong><br />
Wie es zu diesem Flugzeug gekommen ist? Wolfgang Rödel wollte sich eigentlich im Ruhestand ein schönes Modell gönnen, das nach allen Regeln der Kunst und hauptsächlich zum eigenen Vergnügen zu bauen ist. Dafür hatte er die DHC-1 schon seit Längerem im Sinn. Wer nun meint, dass Herr Rödel sich einen Plan oder gar einen Bausatz kauft, der irrt gewaltig. Ein Mann, der bereits früher mit seinem Unternehmen und auch heute so sehr in der  Modellfliegerei verwurzelt ist, kann sich die Ma­­schinen nur vom Grund auf selber bauen. „Ich wollte für mich den perfekten Flieger. Es sollte ein seltener Oldtimer sein, da diese einfach die interessanteren Formen haben“, so Wolfgang Rödel.</p>
<p>Er kaufte daher eine präzise Dreiseitenansicht und machte sich ans Werk. In diesem Fall sah das so aus: Die Ansichten wurden zuerst eingescannt und dann mit dem CAD-Programm nachgezeichnet. „Pixel lassen sich nicht auf drei Meter Spannweite vergrößern, Das geht nur mit Vektoren“, erklärt Wolfgang Rödel seine Vorgehensweise. Danach folgt die komplette Konstruktion jedes Einzelteils am Rechner in 2D. „Die Konstruktion in 3D würde nichts nutzen, da der erforderliche Maschineneinsatz zum Bau der Formen erheblich teurer wäre. Nichtsphärische Teile oder Abwicklungen kann man auch so bequem konstruieren und die anderen Teile entstehen dann eben in ihrer endgültigen Gestalt beim konventionellen Formenbau“. Von diesen Negativformen gibt es eine Menge, wie man aus den Bildern der Bauteile schließen kann. Alle sind sie in astreiner Industriequalität und lassen, untertrieben gesagt, ein paar mehr Abformungen schon zu. So bleibt die Chipmunk wohl nicht Wolfgang Rödels Privatmodell. „Ein wenig habe ich auch auf die Marktfähigkeit des Fliegers geachtet.“ Also doch.</p>
<p><strong>Viele Stunden</strong><br />
Die Beschränkung auf 2D scheint ziemlich sinnvoll zu sein, da über vier Jahre hinweg bereits so schon ein Aufwand von weit über 1.000 Stunden zusammen gekommen ist. Würde man den auf eine Kleinserie von Modellen umlegen, dann wären diese schlicht unbezahlbar. Das wäre aber schade, denn dann käme man nicht in den Genuss von Herrn Rödels raffinierter Konstruktion.</p>
<p>Allein der Aufbau des Tragflügels ist schon eine Klasse für sich. Die CNC-geschnittenen Rippen und Aussteifungen ergeben zusammen mit den präzise gefrästen Holmen bereits einen sehr genauen Tragflügel mit dem Profil NACA2416. Die einzelnen Bauteile greifen im richtigen Winkel ineinander wie bei einem Technikbaukasten. Etwas falsch zu machen, fällt schwer. Die Flügelnase ist aus GFK und mit allen Nieten und Stößen des Originals versehen. In Richtung Hinterkante des Flügels folgt CNC-gefrästes, 0,8 Millimeter starkes und zertifiziertes Flugzeugsperrholz, das mit Gewebe bespannt ist. Beim Original ist die Flügelvorderkante eben aus Aluminium und der hintere Teil auch mit Gewebe bespannt. Klappen und Querruder des Modells werden erst später vom vollständig gebauten Flügel getrennt, damit die Passform erstklassig wird. </p>
<p>Auch die Rumpfspanten und weitere Teile aus Holz sind als CAD-Teile entstanden und somit in optimaler Pass­form in den Rumpf einzubauen. Noch nicht entschieden ist, ob es für den unteren Abschluss des Cockpits eine geschlossene Wanne oder ebenfalls eine Holzkon­struk­tion geben wird. In jedem Fall müssen die feinen Cockpit­instrumente nicht ins Leere blicken. Ein Sitz und somit ein Pilot werden montierbar sein.</p>
<p><strong>Made in Germany</strong><br />
Der Werkstatt, in der die Chipmunk entsteht, sieht man es an, dass dort Qualität produziert wird. „Unsere Kun­den entscheiden sich relativ selten zu einem Impulskauf. Es kann schon einmal zwei Jahre dauern, bis eine Kauf­ent­scheidung gefallen ist. Eine gewisse Lieferzeit akzeptieren sie, weil sie wissen, dass sie ein Qualitätsprodukt bekommen.“ Die Frage nach der Haltbarkeit seiner Mo­­delle wird dann mit der Geschichte von einem Kunden beantwortet, der nach 30 Jahren für seine Ka6 eine neue Haube bestellte. Nein, nicht wegen eines Defekts, sondern weil sie ein wenig stumpf geworden war. Funktioniert hätte sie noch lange.</p>
<p>Doch zurück zur Chipmunk. Ein ZG 62 mit seitlich verlegtem Vergaser lässt eine 22 × 10-Zoll-Luftschraube drehen. Komfortabel wirft ein Fema-Bordanlasser dieses Aggregat per Fernsteuerung an. Der dazu entwickelte Motordom ist „wie bei den großen Jungs“ verschweißt. Mit diesem Motor kann die Chipmunk sehr schön vorbildgetreu geflogen werden. Wer gerne ein bisschen mehr Leistung möchte, der könnte auch einen DA 85 montieren. Wenn man ein wenig träumen darf: Platz für einen hübschen Boxer wäre auch vorhanden.</p>
<p>Es gibt auch Gedanken für die Elektrifizierung des Modells. Die große Öffnung zum Wartungszugang für den Motor könnte problemlos als Akkuklappe verwendet werden. Mit 10s-LiPos und einem Außenläufer, der etwa 100 Ampere verarbeiten und gut 250 Mal pro Minute und Volt drehen kann, könnte die gleiche Luftschraube wie bei einem Verbrenner angetrieben werden. </p>
<p><strong>Ausrüstung</strong><br />
Aber auch bei der Verbrennerversion fliegen ein paar Akkus mit. An den Schubfächern kann man abzählen, wie viele das Vergnügen haben. Die ersten beiden 2s-LiPos mit 2.200 Milliamperestunden (mAh) versorgen über eine DPSI RV Mini 6-Weiche von Emcotec den Empfänger und die Servos mit Energie. Akku Nummer Drei ist ein 2s-LiPo mit 1.800 mAh, der die Zündung befeuert. Der Anlasser saugt an einem 4s-LiPo mit 2.200 mAh. Damit dieser nach dem Start noch etwas zu tun hat, liefert er noch den Strom für die Landescheinwerfer, die farbigen Navigationslichter und eine weiße Heckleuchte. Ein ACL hatte das Original auch nicht, also findet sich keins im Modell. Alle vier Akkus sind mit unterschiedlichen Steckverbindern ausgestattet – Ver­wechs­lungen sind somit ausgeschlossen. </p>
<p>Bewegung bringen pro Tragflächenhälfte zwei 8,5 Kilo­gramm (kg) stemmende Servos ins Spiel. Zwei weitere davon steuern das Höhenleitwerk. Das üppige Seitenleitwerk erfordert dann den Einsatz eines 15-kg-Servobrockens. Gesteuert werden die Servos mit einer mc-24 von Graupner, das auf Yetis 2,4-Gigahertz-System umgebaut ist.</p>
<p><strong>Optimiertes Modell</strong><br />
Natürlich fliegt die Chipmunk auch erstklassig – wie sich das für einen Trainer gehört. Wir Modellbauer wissen, dass eine einfache Verkleinerung eines guten Originals noch lange kein gut fliegendes Modell hervorbringen wird. Da haben es die Standmodellbauer einfacher. Funktions­modelle brauchen aber ein paar Anpassungen, um eben auch vernünftig funktionieren zu können. Nicht ohne Grund ist die Baubewertung bei Scalewettbewerben aus einem gewissen Abstand durchzuführen. Nieten­zählen ist erlaubt, Erbsenzählen nicht. „Es soll mir keiner weißmachen, dass er aus drei Meter Entfernung erkennen kann, ob ein Modell hier oder da um ein paar Millimeter optimiert wurde“, meint Wolfgang Rödel. Daher sagen wir auch nicht, wo angepasst wurde. Ohne genaues Nach­messen würde man es ohnehin nicht sehen.</p>
<p>Der klassi­sche Kunstflug ist modellgerecht und kann gut geflogen werden. Kilometerlange Rollen, wie an der Schnur gezogen, wurden dann doch nicht ausprobiert, aber was zu sehen war machte diese Aussage glaubhaft. Anfänger werden sich natürlich andere Flugzeuge zulegen, aber die Charakteristik dieser Chipmunk würde sie eigentlich zum idealen Modell für den Einstieg in unser Hobby machen. Gerade für anstehende Großmodellpiloten.</p>
<p>Die DHC-1 von Wolfgang Rödel ist ein optisch gelungenes Scalemodell. Die Qualität des Bausatzes hebt sie auf ein Niveau, an dem sich andere messen können. Der Scalefan wird sich an der Chipmunk erfolgreich austoben können. Aber auch ohne weitere Verfeinerungen ist sie schon wegen ihrer Flugeigenschaften eine Schau. </p>
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		<title>Toy Fair: J Perkins-Neuheiten</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:37:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einen bunten Strauß Modellneuheiten nahm J Perkins mit zur Internationalen Spielwarenmesse nach Nürnberg. Für 2012 sind eine Reihe ARF-Modelle des Herstellers Seagull angekündigt, die aus Holz gebaut und mit Oracover bespannt sind. Die Modelle im einzelnen: Piper Comanche, Glasair GS-2...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen bunten Strauß Modellneuheiten nahm J Perkins mit zur Internationalen Spielwarenmesse nach Nürnberg. Für 2012 sind eine Reihe ARF-Modelle des Herstellers Seagull angekündigt, die aus Holz gebaut und mit Oracover bespannt sind. Die Modelle im einzelnen: Piper Comanche, Glasair GS-2 Sportsman, Tutor G-115, Silence Twister sowie die drei Minis Sparrow Hawk, Nemesis und MXS-R.</p>
<p><span id="more-10694"></span></p>
<p>Zur Bilder-Galerie der Revell-Neuheiten 2012.<br />
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Zur Gesamtübersicht der Spielwarenmesse 2012 (laufend aktualisiert).<br />
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Revell präsentiert auf der Spielwarenmesse 2012 in Nürnberg die neue Produktlinie tecZone. Hier widmet sich das Traditionsunternehmen dem RC-Modellbau. Im Flugbereich werden drei Hartschaum-Modelle angeboten. Erstens das 3D-Kunstflugmodell Funtic, welches sich speziell an Einsteiger richtet. Zweitens den etwa 1.800 Millimeter...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Revell präsentiert auf der Spielwarenmesse 2012 in Nürnberg die neue Produktlinie tecZone. Hier widmet sich das Traditionsunternehmen dem RC-Modellbau. Im Flugbereich werden drei Hartschaum-Modelle angeboten. Erstens das 3D-Kunstflugmodell Funtic, welches sich speziell an Einsteiger richtet. Zweitens den etwa 1.800 Millimeter spannenden E-Segler E-Xcalibur und drittens das Trainer-Modell Atec Solo, in Semi-Scale-Optik.</p>
<p><span id="more-10686"></span></p>
<p>Zur Bilder-Galerie der Revell-Neuheiten 2012.<br />
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<p>Videos zu Revell-Neuheiten:<br />
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