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	<title>Modell AVIATOR &#187; Szene</title>
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	<description>Das Magazin für Fliegerfreunde</description>
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		<title>&#8220;Die Modellbauer&#8221; sind zurück auf DMAX</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 13:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sendung genießt Kult-Status. Und das nicht nur unter aktiven RC-Modellbauern. Mit dem Doku-Format „Die Modellbauer“ erzielt der Fernsehsender DMAX regelmäßig beeindruckende Einschaltquoten. Heute Abend (2. Mai) um 21:15 Uhr wird die erste Episode der mittlerweile fünften Staffel ausgestrahlt.
Sechs...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sendung genießt Kult-Status. Und das nicht nur unter aktiven RC-Modellbauern. Mit dem Doku-Format „Die Modellbauer“ erzielt der Fernsehsender DMAX regelmäßig beeindruckende Einschaltquoten. Heute Abend (2. Mai) um 21:15 Uhr wird die erste Episode der mittlerweile fünften Staffel ausgestrahlt.<span id="more-11608"></span></p>
<p>Sechs Wochen lang wird wieder jeden Mittwochabend konstruiert, entwickelt und ausprobiert. DMAX schaut in die Werkstätten und Bastelkeller der Modellbau-Cracks und zeigt, wozu Deutschlands Konstruktions-Experten fähig sind. In Episode 1 der fünften Staffel geht es um Friedhelm und Dennis, die gemeinsam eine Piper PA-18 im Maßstab 1:2,8 bauen. Dazu gesellt sich Wolfgang, der einen voll funktionsfähigen, 15 Kilogramm schweren Dumper auf die Räder stellt. Und dann wären da noch Vollblutmodellbauer Christian und Motorenexperte Manuel, die für ihr Rennboot Golddigger HPR 135 eigens ein spezielles Antriebskonzept entwickelt haben.</p>
<p>Ein Pflichttermin für alle, die sich für maßstabsgetreue Modell-Kunstwerke und faszinierende Technik begeistern können.</p>
<p>Internet: <a href="http://www.dmax.de/web/die-modellbauer/">www.dmax.de</a></p>
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		<title>Wasserflugtreffen Plau am See 2012 - Water Action</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 12:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir machen Sie nass – im stilvollen Ambiente. Zum ­21. Mal ­veranstaltet der MFC Salzwedel den Auftakt zur ­jährlichen Wasserflugsaison. Modell AVIATOR ­präsentiert Ihnen die Wasserflugshow im Norden.
Von kleinen Schaumwaffel-Flugbooten über Mehrmotorige bis hin zu vorbildgetreuen Großmodellen bekommen Besucher...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir machen Sie nass – im stilvollen Ambiente. Zum ­21. Mal ­veranstaltet der MFC Salzwedel den Auftakt zur ­jährlichen Wasserflugsaison. Modell AVIATOR ­präsentiert Ihnen die Wasserflugshow im Norden.<span id="more-11471"></span></p>
<p>Von kleinen Schaumwaffel-Flugbooten über Mehrmotorige bis hin zu vorbildgetreuen Großmodellen bekommen Besucher und Piloten ein buntes Spektrum geboten. Über 100 Wasserflugzeuge werden vom 26. April bis zum 1. Mai 2012 zum größten norddeutschen Wasserflugtreffen erwartet. In dieser Dichte ein einmaliges Erlebnis. Gezeigt werden Scale-, Kunstflug- und Zweckmodelle, Eigenbauten und Baukasten­modelle, Warbirds und zivile Klassiker, Evergreens und Raritäten – bei den Wasserfliegern ist für jeden etwas dabei.</p>
<p>Plau am See ist das Großereignis des Jahres für Modell- und Wasserflugbegeisterte. Veranstaltungsort ist die Seeluster Bucht am Campingpark Zuruf bei Plau am See. Der gut erreichbare Sandstrand ist landschaftlich idyllisch gelegen und bietet eine erstklassige Kulisse. Wer länger bleiben möchte, findet hier zahlreiche Möglichkeiten.  </p>
<p>Plau am See erreichen Sie bequem über die Autobahn A 24 von Hamburg oder Berlin kommend. Von der Abfahrt Meyenburg aus sind es auf der B 103 nur noch wenige Auto­minuten bis zum Camping­park Zuruf</p>
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		<title>Im Gespräch mit Flugmodellkonstrukteur Hilmar Lange - &quot;Die besten Modellideen entstehen innerhalb weniger Minuten&quot;</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 14:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Konstruktionen und Baupläne von Hilmar Lange zählen seit Jahren zu den beliebtesten und am weitesten verbreiteten in der Modellsportszene. Wir sprachen mit ihm und wollten genauer wissen, wie er zu seinen Modell-Ideen kommt, was man zum Konstruieren an Know-how...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konstruktionen und Baupläne von Hilmar Lange zählen seit Jahren zu den beliebtesten und am weitesten verbreiteten in der Modellsportszene. Wir sprachen mit ihm und wollten genauer wissen, wie er zu seinen Modell-Ideen kommt, was man zum Konstruieren an Know-how benötigt und welche Entwürfe uns zukünftig erwarten.<span id="more-11109"></span></p>
<p><strong>Modell AVIATOR:</strong><br />
Im Laufe der vergangenen Jahre haben Sie etliche Bauplanmodelle entworfen und Ei­­genbauten realisiert. Wissen Sie, wie viele es sind?</p>
<p><strong>Hilmar Lange:</strong><br />
Da hat sich tatsächlich so einiges angesammelt, deshalb habe ich mal die Statistik rausgesucht: Es sind insgesamt 36 Baupläne, darunter 14 Eigenent­würfe, 18 vorbildgetreue Nachbauten und vier „Sonstige“, zum Beispiel eine Tiefzieh-Vorrichtung oder Wasserflug-Schwimmer. Eine Übersicht habe ich im Internet zusammengestellt, und zwar in meinem Profil auf www.rclineforum.de. Dort findet man eine Bildergalerie aller Bauplan­modelle, welche ich stets auf dem aktuellen Stand halte. </p>
<p><strong>Modell AVIATOR:</strong><br />
Existieren noch alle Modelle?</p>
<p><strong>Hilmar Lange:</strong><br />
Nein, natürlich nicht. Ich wüsste auch gar nicht wohin damit. Es gibt durchaus Konstruk­tionen, die mir persönlich nur eine Saison lang Spaß bereiten und dann möglicherweise nach einem Flugtag in Einzel­teilen wieder nach Hause kommen. Absturz ist so ein hässliches Wort. Nennen wir es Verschleiß. Ich lege dort keinen Wert auf Reparaturen. Andere wiederum werden gehegt und gepflegt und sind Dauerbrenner in meinem Sender-Programmspeicher.</p>
<p><strong>Modell AVIATOR:</strong><br />
Können Sie sich noch an Ihre erste Eigenkonstruktion erinnern?</p>
<p><strong>Hilmar Lange:</strong><br />
Wenn ich mal diverse Wurfgleiter und Gummimotor-Experimente meiner Kindheit ausklammere, fällt mir als erstes wirklich gelungenes RC-Experi­ment ein vorbildgetreuer Depron-Doppeldecker Little Toot ein. Das muss im Jahr 2000 gewesen sein, jedenfalls sah er richtig gut aus und flog zu meiner Verblüf­fung absolut tadellos. Damit mischte ich sogar bei der ersten und zweiten deutschen Meisterschaft im Indoor-Kunstflug mit – das war 2001 und 2002. Damals gab’s noch die Sport-Klasse – einfache Parcours-Figuren – und ich habe stets sagenhafte letzte Plätze belegt.</p>
<p><strong>Modell AVIATOR:</strong><br />
Was war der Auslöser, Modelle selbst zu konstruieren?</p>
<p><strong>Hilmar Lange:</strong><br />
Das Fliegen mit leichten Modellen hat mich schon immer fasziniert, und als der Werkstoff Depron die Indoorszene eroberte, habe ich gleich voll mitgemacht. Damals war der Markt für wirklich schöne, vorbildgetreue Modelle entweder noch gar nicht entwickelt oder die erhältlichen Modelle waren deutlich zu schwer und viel zu leistungsschwach. Wer selbst baute, hatte von den Flug­ei­genschaften her meistens die Nase vorn. Auch bin ich immer wieder zu wirklich vielen Hallentreffen gefahren, wo ich unheimlich nette und kreative Leute kennengelernt habe. </p>
<p><strong>Modell AVIATOR:</strong><br />
Wie gehen Sie bei der Auswahl eines neuen Modells vor? Was inspiriert sie?</p>
<p><strong>Hilmar Lange:</strong><br />
Oh, das kann alles Mögliche sein. Als nebenberuflicher Bauplan-Autor habe ich die sensationelle Freiheit alles umzusetzen, was mir so einfällt, und das koste ich voll aus. Mal lässt mich ein Scale-Modell nicht los, und danach kommt mir wie ein Geistesblitz die Silhouette für ein rasantes Jet-Modell in den Sinn. Der Modell AVIATOR-Bauplan Jetson (Ausgabe 08/2011) beispielsweise begann mit einer Notizzettel-Skizze, während das Modell Swatter Hase eine sprichwörtliche Schnapsidee war, indem ich vom Namen eines Kräuter­likörs her ein dazu passendes Flugzeug zeichnete. Die besten Modelle entstehen meist von der Idee her innerhalb weniger Minuten.</p>
<p><strong>Modell AVIATOR:</strong><br />
Entstanden die ersten Eigenbauten am Zeichenbrett oder schon am PC?</p>
<p><strong>Hilmar Lange:</strong><br />
Während meines Studiums lernte ich AutoCad, was dreidimensional ziemlich nervenaufreibend ist. Für den digitalen Ersatz eines zweidimensionalen Zeichen­bretts jedoch habe ich mich auf diese nicht gerade besonders bedienerfreundliche Oberfläche eingeschossen. Das ist nämlich etwas ungewöhnlich: ich konstruiere nach wie vor in 2D.</p>
<p><strong>Modell AVIATOR:</strong><br />
Befasste sich auch Ihre Diplomarbeit mit einem Modellbauprodukt?</p>
<p><strong>Hilmar Lange:</strong><br />
Ja, meine Diplomarbeit zum Februar 2003 war das Design und Konzept für einen Fernsteuer-Hand­sender. Das Projekt taufte ich Helix Skycommand, für das ich ein am Flugsimulator funktionierendes Modell baute.</p>
<p><strong>Modell AVIATOR:</strong><br />
Wenn Sie ein Modell am PC konstruieren. Wie gehen Sie dabei vor?</p>
<p><strong>Hilmar Lange:</strong><br />
Am Anfang steht die Dreiseitenansicht, egal ob vorbildgetreuer Nachbau oder eigener Entwurf. Meist lege ich mich auf eine Spannweite fest und erstelle eine stimmige Flugzeug-Außenkontur. Wenn eine Ideen-Skizze mit dem Bleistift wirklich gut war, scanne ich sie ein und zeichne dann digital drüber. Danach geht das Grübeln los, wie man Details in der Depron-Bauweise umsetzen kann. Die eine Hälfte der Problemlösungen entsteht nun im Kopf und die andere Hälfte klärt sich erst indem man drauflos zeichnet. Auf diese Weise werden alle Einzelteile in der klassischen Dreitafelprojektion im Computer gezeichnet.</p>
<p><strong>Modell AVIATOR:</strong><br />
Lassen sich am PC entworfene Modelle 1:1 umsetzen oder sind beim Nachbauen Anpassungen erforderlich?</p>
<p><strong>Hilmar Lange:</strong><br />
Der feine Unterschied zwischen Theorie und Praxis klebt stets wie Kaugummi am Schuh. Für einen Prototypenbau drucke ich mir die Bauplanseiten zuerst auf Din A4-Blättern aus, genauso wie es der Modell AVIATOR-Leser mit seinem Downloadbau­plan auch macht. Wenn man die Bauteile dann in Depron ausgeschnitten hat und zum ersten Mal zusammensetzt, fallen hier und da einige Korrekturen an, welche dann sofort im Bauplan übernommen werden. Meistens stimmt dann auch schon alles – wenn das dabei entstandene  Modell auch so fliegt, wie ich es erwarte. Wenn nicht, kommen natürlich wieder Än­­derungen. Was nützt schließlich ein Bauplan von einem Modell das nicht gut fliegt? Das wäre mir jedenfalls zu peinlich. Hinten kommt raus, was funktioniert.</p>
<p><strong>Modell AVIATOR:</strong><br />
Wie lange dauert es von der ersten Idee, bis dass der Modell AVIATOR-Downloadplan online ist?</p>
<p><strong>Hilmar Lange:</strong><br />
Das können auch schon einmal drei, vier Monate werden. Rein statistisch komme ich zwar auf eine bisherige Zahl von sage und schreibe 5,14 Bauplänen pro Jahr, aber das sagt natürlich nicht viel aus. Ein Wurfgleiter kann in einer Woche entstehen, während ein detailreiches Scale-Modell deutlich mehr Aufwand verlangt. Viel Aufwand erfordert auch die Dokumentation: Baustufenfotos müssen festgehalten werden, der Bauplan will in allen Einzelheiten beschriftet sein und zu guter Letzt muss ein Baubericht verfasst werden.</p>
<p><strong>Modell AVIATOR:</strong><br />
Welche Kreationen dürfen wir zukünftig von Ihnen erwarten?</p>
<p><strong>Hilmar Lange:</strong><br />
Solange ich mich immer wieder neu von allen möglichen Einflüssen inspirieren lasse, kann ich das gar nicht einmal beantworten. Grundsätzlich kommen einfach zu bauende Modelle besonders gut an, wenn diese sehr gutmütige Allround-Eigenschaften zeigen. So wird es immer wieder mal einen netten Elektrosegler geben oder ein betont simples, aber hübsches Elektro-Motormodell. Hin und wieder packt mich der Wasser­flugvirus, dann gibt’s auch etwas dafür. Im Moment sitze ich an einem robusten Parkfly-Racer. Wenn der überzeugt, findet er auch einen Weg in Modell AVIATOR.</p>
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		<title>Flugfest in Nennslingen - Nachbericht vom fränkischen Modellflug-Mekka</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 16:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Aerobaticmodelle über die Grasnarbe rummern, Füchse mit Turbinenjets durch die Luft donnern, dann sind prominente Schauflugpiloten wie Markus Rummer oder Robert und Sebastian Fuchs am Steuerknüppel. Rund 4.000 Zuschauer aus der ganzen Republik pilgerten daher letztes Jahr zum Flugfest...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Aerobaticmodelle über die Grasnarbe rummern, Füchse mit Turbinenjets durch die Luft donnern, dann sind prominente Schauflugpiloten wie Markus Rummer oder Robert und Sebastian Fuchs am Steuerknüppel. Rund 4.000 Zuschauer aus der ganzen Republik pilgerten daher letztes Jahr zum Flugfest aufs Nennslinger Hochfeld und bekamen dort Modellflug vom Feinsten geboten.</p>
<p><span id="more-10939"></span></p>
<p>Seit 32 Jahren lädt Günther Hölzlwimmer, der Präsident des Jura-Modellsport-Vereins, hochkarätige Schauflug­piloten zum Mega-Flugtag nach Nennslingen ein. Der weit über Deutschland hinaus bekannte Club führt dem begeisterten Publikum immer wieder vor, was heutzutage im Modellflugsport so alles möglich ist. Entsprechend groß war das Spektrum: Das kleinste Flugmodell hatte 700 Millimeter (mm) Spannweite und wog 200 Gramm – hingegen brachte es das größte auf 6.600 mm Spannweite und stolze 68 Kilogramm (kg) Abfluggewicht.</p>
<p><strong>Dicke Brummer</strong><br />
Tim Stadler faszinierte das Publikum mit seinem spektakulären 3D-Freestyle-Programm – im Gepäck hatte er eine 3W-Pitts S12 mit 3.000 mm Spannweite. Unter der Motorhaube hatte der 3W-Vierzylinder-Boxermotor mit 220 Kubikzentimeter Hubraum und 23 Pferdestärken ein leichtes Spiel: Die 24 Kilogramm schwere Aerobatic-Maschine zog er meist mit Halbgas durchs komplexe Freestyle-Programm. Tim Stadler war kein Himmels-, sondern eher ein Bodenstürmer, weil er mit seinem großen Doppeldecker in Grashalmhöhe souverän eine Powerrolle nach der anderen flog.</p>
<p>Wenn Manfred Gruber und sein Sohn Sebastian auf die Anlasserknöpfe ihrer beiden Riesen-Pipers von Bill Hempel drücken, ist ihnen die Aufmerksamkeit des Publikums gewiss. Die Modellflugzeuge sind so groß, dass man sie in der Luft nicht mehr vom manntragenden Original unterscheiden kann. Vater Gruber fliegt eine olivgrüne Piper Grashopper L4 mit 60 Prozent der Originalgröße. Der 68 kg schwere Hochdecker hat eine Spannweite von 6.600 mm. Der eigens entwickelte King Boxermotor mit 300 Kubik­zentimeter Hubraum bringt mehr als genug Power für Seglerschlepp und Kunstflug auf.</p>
<p>Filius Sebastian Gruber steuert hingegen eine gelbe Piper Clipped Wing des gleichen Herstellers mit 5.600 mm Spannweite – ebenfalls 60 Prozent der Originalgröße – und 58 kg Gewicht, die gleichfalls von einem King 300 B2-Boxermotor angetrieben ist. Beide Flugzeuge sind mit einem elektrischem Bordanlasser und einer Schleppwinde ausgestattet: Somit eignen sie sich vorzüglich für ­vorbildgetreuen Bannerschlepp. Des Weiteren ziehen sie riesige Scale-Segler im Maßstab 1:2 oder größer per F-Schlepp schnell zum Thermikanschluss. </p>
<p><strong>4D-Rummer</strong><br />
Kräuseln sich die Nackenhaare bei den Zuschauern, dann zelebriert Markus Rummer brillanten Kunstflug in Gras­narbenhöhe. Er kam mit zwei Flugmodellen zu seinem Heimatverein, die optimal für spektakuläre Schauflug­einlagen präpariert waren. Seine F-16 mit 2.000 mm Spannweite und knapp 25 kg Gewicht war mit einer Jetcat P200-Turbine sehr gut motorisiert. Als er im Tiefflug über die Startbahn bretterte, schrieen die Zuschauer „tiefer, ­tiefer, tiefer!“ Erst als die Flügelspitzen die Grashalme berührten, gab sich Markus zufrieden.</p>
<p>Aufsehen erregte Markus Rummer mit zwei Statements. Erstens: „3D ist Schnee von gestern, 4D ist heute.“ Und zweitens: „Beim 3D-Kunstflug hängen die Flieger mittlerweile recht langweilig an der Luftschraube – hingegen stehen sie bei 4D-Aerobatic spektakulär auf dem rotierenden Luftquirl.“ Was bisher nur mit Schaumwaffeln in der Halle möglich war, zelebrierte Markus Rummer mit einem dicken Brummer: Seine neue elektrische 4D-Kunst­flug­maschine mit selbst gebautem Verstellpropeller hat ­2.600 mm Spann­weite und bringt stolze 17 kg auf die Waage. Dabei ist der Verstellpropeller genial einfach ausgeführt: Markus Rummer verwendet den abgesägten Rotorkopf eines Hubschraubers zur Blatt­verstellung und verbindet diesen mit einem Hacker A-150 Brushless-Antrieb. Als Propeller dienen zwei abgeschnittene Hubschrauber­rotor­blätter, die 8 Kilo­watt Motorleistung effizient in Schub umsetzen. Leider musste er aufgrund eines technischen Defekts des Verstellpropellers sein Flugprogramm abbrechen.</p>
<p><strong>Düsenfieber</strong><br />
Marc Petrak und Stefan Wurm sind bekanntlich Werkspiloten bei <a href="http://www.horizonhobby.de/" title="Horizon Hobby">Horizon Hobby</a> und brachten jeweils eine L-39 Albatros mit 2.700 mm Spannweite und knapp 25 kg Abfluggewicht mit. Beide Turbinenjets sind sehr scale gebaut sowie mit Einziehfahrwerk und Radbremsen aus­­ge­­rüstet. Jeder dieser beiden Elite-Piloten bietet schon eine Schau für sich, wenn aber beide gleichzeitig beim Synchronflug in die Knüppel greifen, fällt den Zuschauern die Kinn­lade runter. Die Modelle dicht nebeneinander im Tiefflug über die Startbahn donnern zu lassen – das reißt jeden Zuschauer vom Hocker. Nach der Landung erfolgt stets dieselbe Zeremonie: Viel Applaus und laute Bravo-Rufe.</p>
<p>Doch mit seiner Su-27 Flanker setzte Marc Petrak noch eins drauf: Der absolut vorbildgetreue Turbinenjet entstand in achtjähriger Bauzeit aus der Form von Harald Huf und versetzt selbst eingefleischte Scale-Modellbauer in Entzücken. Den 2.400 mm spannenden und über 3.000 mm langen Turbinenjet mit 48 kg Startmasse befeuern sou­verän zwei Jetcat P200 SX-Turbinen mit insgesamt 480 Newton Standschub. Wie das große Vorbild, so ist auch Marcs Su-27 Flanker mit einem Scale-Einzieh­fahrwerk, Radbremsen und Rauchanlage ausgerüstet. Gigantisch ist nicht nur die detailgetreue Bauausführung, sondern auch der Materialpreis– rund 40.000 Euro. </p>
<p>Über das Red-Bull-Team Robert und Sebastian Fuchs Worte zu verlieren, hieße Eulen nach Athen tragen. Beide zeigten mit ihren MB-339 Turbinenjets äußerst ästhetischen und perfekten Synchronflug. Ihre Flugmodelle brachten bei 2.800 mm Spannweite rund 25 kg auf die Waage und waren jeweils mit einer Jetcat P200-Turbine, Einziehfahrwerk und Landescheinwerfern ausgestattet.</p>
<p><strong>Gaudiflieger</strong><br />
Einer der bekanntesten Gaudiflieger im <a href="http://www.jmsv-nennslingen.de/" title="JMSV Nennslingen">Nennslinger Club</a> ist Lothar Scheuermeyer, der einen fliegenden Schlumpf und einen himmelstürmenden Rasenmäher mitgebracht hatte. Der etwa kindergroße Styropor-Schlumpf sitzt auf einer Scheibe mit einem Meter Durchmesser – das etwa 6 kg schwere Gaudifluggerät befeuert ein 23-Kubikzenti­meter-Benzin­motor. Als Hobbygärtner verkleidet, mähte Club-Mit­glied Dieter Prechtel quasi den Rasen und Lothar Scheuermeyer ließ dann den Mäher von der Graspiste abheben.</p>
<p>„Flugmodelle mit über 20 Kilogramm Gewicht zu fliegen, ist für jeden Piloten eine Herausforderung. Aber Schaum­waffeln – sprich Gaudiflieger – haben auch ihren Reiz“, meint Günther Hölzlwimmer. Am Stammtisch beschloss er mit ein paar enthusiastischen Modellflugsportlern seines Vereins, eine Schaumwaffelstaffel mit dem Radian (Spann­weite 2.000 mm) von Horizon ins Leben zu rufen. Irgend­wann waren die Tragflächen mehrerer Radians so stark lädiert, dass man aus drei kaputten Flügeln eine neue Tragfläche zimmerte, und ein dreirümpfiges Flugmodell mit drei Elektroantrieben schuf. Es flog so gut, dass sofort weitere Modellflugsportler in Günthers Verein diesen Trimaran der Lüfte aus Gaudi nachbauten und beim Nennslinger Flugtag einem applaudierenden Publikum ­präsentierten.</p>
<p>Programmpunkte wie Fuchsjagd, Bonbonabwurf, Ballonstechen und das gut organisierte Drumherum, das fürs leibliche Wohl sorgte, rundeten den Flugtag ab. Günther Hölzlwimmer ist der beste Garant, dass der Nennslinger Modellflugtag jedes Jahr immer wieder ein reizvolles Familienfest für Jung und Alt ist.</p>
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		<item>
		<title>Internationale Spielwarenmesse 2012 - International Toy Fair 2012 in Nürnberg</title>
		<link>http://modell-aviator.de/szene/internationale-spielwarenmesse-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 12:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht los: die Nummer eins der weltweit bedeutendsten Hobbyfachmessen steht an. Vom 1. bis 6. Februar 2012 präsentieren fast 3.000 Aussteller ihre Neuheiten für das kommende Jahr. Wir zeigen an dieser Stelle die Highlights der nur für ein Fachpublikum...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht los: die Nummer eins der weltweit bedeutendsten Hobbyfachmessen steht an. Vom 1. bis 6. Februar 2012 präsentieren fast 3.000 Aussteller ihre Neuheiten für das kommende Jahr. Wir zeigen an dieser Stelle die Highlights der nur für ein Fachpublikum aus Industrie und Handel geöffneten Messe. Wir berichten live von der &#8220;International Toy Fair 2012&#8243; und lassen die Bildergalerie der Nürnberg-Highlighst täglich um weitere interessante Produkte anwachsen. Erste Infos zu Neuheiten konnten wir bereits im Vorfeld zusammentragen<br />
<span id="more-10335"></span></p>
<p><strong>Eckdaten der Spielwarenmesse</strong><br />
* Weltumspannend: 2.687 Aussteller aus 63 Ländern<br />
* 79.243 Besucher aus 114 Ländern<br />
* 727 der Aussteller sind auf keiner anderen Messe vertreten<br />
* Branchenumfassend: 1 Mio. Produkte, darunter 70.000 Neuheiten<br />
* Marken und Massenartikel für alle Vertriebskanäle</p>
<p><strong>Nürnberg Foto-Galerie</strong><br />
Die Modell AVIATOR-Redaktion ist vor Ort und stellt die interessantesten Neuheiten vor.<br />
Alle Highlights in unserer Bilder-Galerie<br />
&raquo; <a href="http://modell-aviator.de/gallery/?gallery=210&#038;entry=10335">zur Bilder-Galerie</a></p>
<p><strong>Videos von der Spielwarenmesse</strong><br />
&raquo; <a href="http://modell-aviator.de/videos/internationale-spielwarenmesse/">zur Video-Übersicht</a></p>
<p><strong>Nürnberg Bericherstattung</strong><br />
&raquo; <a href="http://modell-aviator.de/modelle/toy-fair-j-perkins-neuheiten/" title="Neuheiten J Perkins Spielwarenmesse 2012">J Perkins-Neuheiten</a><br />
&raquo; <a href="http://modell-aviator.de/modelle/toy-fair-2012-revell-neuheiten/" title="Neuheiten Revell Spielwarenmesse 2012">Revell-Neuheiten</a><br />
&raquo; <a href="http://modell-aviator.de/modelle/toy-fair-2012-kontronik-neuheiten/" title="Neuheiten von Kontronik Spielwarenmesse 2012">Kontronik</a><br />
&raquo; <a href="http://modell-aviator.de/modelle/toy-fair-2012-multiplex-neuheiten/" title="Neuheiten von Multiplex Spielwarenmesse 2012">Multiplex-Neuheiten</a><br />
&raquo; <a href="http://modell-aviator.de/modelle/toy-fair-2012-thunder-tiger-neuheiten/" title="Neuheiten von Thunder Tiger Spielwarenmesse 2012">Thunder Tiger-Neuheiten</a><br />
&raquo; <a href="http://modell-aviator.de/modelle/toy-fair-2012-graupner-neuheiten/" title="Neuheiten von Graupner Spielwarenmesse 2012">Graupner-Neuheiten</a><br />
&raquo; <a href="http://modell-aviator.de/modelle/toy-fair-2012-aero-naut-neuheiten-2/" title="Neuheiten von aeronaut Spielwarenmesse 2012">aeronaut-Neuheiten</a><br />
&raquo; <a href="http://modell-aviator.de/modelle/toy-fair-2012-robbe-neuheiten/" title="Neuheiten von robbe/Futaba Spielwarenmesse 2012">robbe-Neuheiten</a><br />
&raquo; <a href="http://modell-aviator.de/modelle/toy-fair-2012-horizon-neuheiten/" title="Neuheiten von Horizon Hobby Spielwarenmesse 2012">Horizon Hobby-Neuheiten</a><br />
&raquo; <a href="http://modell-aviator.de/modelle/toy-fair-2012-hype-neuheiten/" title="Hype-Neuheiten Spielwarenmesse 2012">Hype-Neuheiten</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Workshops mit Martin Weberschock - Formenbau und Reparieren von CFK-/GFK-Modellen mit dem Weltmeister</title>
		<link>http://modell-aviator.de/szene/workshops-mit-martin-weberschock/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Glas- und Kohlefaser gekonnt zu verarbeiten, ist eine Kunst – jedoch keine Zauberei. Martin Weberschock, Weltmeister in den Klassen F3B und F5B, erwarb sich durch seine erfolgreichen Wettbewerbseigenbauten aus CFK/GFK ein profundes Wissen im Umgang mit den Hightech-Werkstoffen. Dieses Knowhow...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glas- und Kohlefaser gekonnt zu verarbeiten, ist eine Kunst – jedoch keine Zauberei. Martin Weberschock, Weltmeister in den Klassen F3B und F5B, erwarb sich durch seine erfolgreichen Wettbewerbseigenbauten aus CFK/GFK ein profundes Wissen im Umgang mit den Hightech-Werkstoffen. Dieses Knowhow gibt er in seinen Seminaren an Interessierte weiter – unterstützt von Modell AVIATOR.<span id="more-9834"></span></p>
<p>Profitieren Sie von Martin Weberschocks langjähriger Erfahrung und lernen Sie in praxisorientierten Seminaren die Tipps und Tricks der GFK-/CFK-Verarbeitung kennen, die Sie direkt zum Erfolg führen. Angeboten werden zwei thematisch verschiedene Seminare: CFK-Flug­zeugbau und -Formenbau sowie Reparatur von CFK-/GFK-Modellen.</p>
<p><strong>CFK-Flugzeugbau und -Formenbau</strong><br />
Gemeinsam mit maximal sieben Teilnehmern stellen Sie eine Form für einen Rumpf, eine Tragflächenseite und/oder ein Leitwerk her. Alle Bauschritte führen Sie unter Anleitung selbst aus. Desweiteren wird eine Tragfläche für ein erfolgreiches F3B-Modell hergestellt. Beginnend mit dem Arbeitsschutz, weiter über das Wachsen, Lackieren, Laminieren, Vakuumieren und Zusammen­kleben der Schalen bis hin zum Entformen und Heraustrennen der Ruder werden alle Arbeitsschritte durchgeführt. Auch der Einbau einer RDS-Anlenkung wird gezeigt. Bei gutem Wetter besteht die Option, die Leistung des Wettbewerbsmodells Radicals zu erfahren. Durch eine in der Praxis bewährte Vorbereitung der einzelnen Bauphasen reduziert sich der Ablauf aller Schritte auf zwei Tage. So erleben und erarbeiten Sie alle Schritte, ohne Aushärtezeiten abwarten zu müssen. Die hergestellten Modellteile bleiben Eigentum von Weberschock-Development. Seminarteilnehmer bekommen allerdings Sonderkonditionen beim Verleih von Formen oder Urmodellen. Die Seminargebühr beträgt inklusive Mittagessen 299,– Euro.</p>
<p><strong>Reparatur von CFK-/GFK-Modellen</strong><br />
Ob beim sonntäglichen Modellfliegen oder im Wettbewerb, mit einer misslungenen Landung oder anderen Malheurs ist immer zu rechnen. Oft ist dann zu beobachten, dass Modellteile von teuren Kunststoff­modellen im Schadensfall nur noch getauscht werden. Das ist sehr kostspielig und oft unnötig. In diesem Seminar bringen Sie Ihre gebrochenen Tragflächen, Modellrümpfe und -leitwerke mit. Anhand dieser werden Reparaturen beispielhaft durchgeführt, um die Vor­­gehensweisen sowie Tipps und Kniffe praxisorientiert kennen zu lernen. Erfahren Sie, welches Material und Werkzeug man benötigt und wie man dieses richtig einsetzt. Dass Martin Weberschock das Reparieren von „abgeschriebenen“ Modellen als willkommene Heraus­forderung im Modellflugalltag sieht, wird er Ihnen live demonstrieren. Die Seminargebühr inklusive Mittagessen und Reparaturmaterialien beträgt 249,– Euro und die Teilnehmerzahl ist auf fünf Personen begrenzt.</p>
<p>Übernachtungskosten tragen die Teilnehmer selbst, eine Übernachtung im Seminarort ist möglich. Die Anmeldung erfolgt direkt bei Weberschock Development. Alle Teil­nehmer im Januar bis März 2012 erhalten ein kostenloses, dreimonatiges Probe-Abo von Modell AVIATOR.</p>
<p><strong>Seminartermine</strong><br />
<b>CFK-Flugzeugbau und -Formenbau</b><br />
14./15. Januar 2012<br />
11./12. Februar 2012<br />
10./11. März 2012</p>
<p><b>Reparatur von CFK-/GFK-Modellen</b><br />
21./22. Januar 2012<br />
18./19. Februar 2012</p>
<p><strong>Seminarteilnahme gewinnen</strong><br />
Machen Sie mit und gewinnen Sie – mit etwas Glück – die Teilnahme an einem GFK-/CFK-Seminar. Gemeinsam mit Weberschock Development verlost Modell AVIATOR ein zweitägiges Seminar für eine Person. Welches Seminar, das entscheidet der Gewinner nach seinen Vorstellungen. Zusätzlich erhält der Gewinner ein Jahresabo von Modell AVIATOR. Um diesen Preis zu gewinnen, benötigen Sie etwas Glück und die richtige Antwort auf unsere Frage.</p>
<p><strong>Gewinnspielfrage</strong><br />
In welcher Modell­flug­klasse nahm Martin Weberschock erfolgreich an Welt­meisterschaften teil?<br />
&#8230; F1D<br />
&#8230; F3B<br />
&#8230; F4C</p>
<p>Frage beantworten und bis zum 05. Januar 2012 einsenden an: </p>
<p>Wellhausen &#038; Marquardt Medien<br />
Stichwort: Modell-AVIATOR-Gewinnspiel 01/2012<br />
Hans-Henny-Jahnn-Weg 51, 22085 Hamburg</p>
<p>Schneller geht es per E-Mail an <a href="mailto:redaktion@modell-aviator.de">redaktion@modell-aviator.de</a> oder per Fax an 040/42 91 77-399.</p>
<p>Zur Online-Teilnahme benötigen wir Ihren Zu- und Nachnamen sowie Ihre Anschrift.</p>
<p>Einsendeschluss ist der 05. Januar 2012 (Poststempel). Der Rechts­­weg ist ausgeschlossen. Ebenso die Teil­nahme von Mit­arbeiter­innen und Mitarbeitern von Wellhausen ­&#038; ­Marquardt Medien und deren Familien. Die Teilnehmerinnen und Teil­nehmer ­erklären sich zudem damit einverstanden, dass ihr Name im Gewinnfall bei Bekanntgabe der ­Ge­­­winner veröffentlicht wird. Ihre persönlichen Daten werden­ ausschließlich verlags­intern und zu Ihrer Infor­mation genutzt. Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte.</p>
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		<title>Staufenbiel-Jet-Flugtage in Ganderkesee - Jets, Props &amp; mehr</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 13:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Da behaupte noch mal einer, im Norden gäbe es keine hochkarätigen Modellflugtage. Das Event Staufenbiel-Jet-Flugtage in Ganderkesee im zurück liegenden August räumte gnadenlos mit diesem Vorurteil auf. Jets der Oberklasse und Propellermaschinen vom Feinsten säumten das Flugfeld und zelebrierten ein...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da behaupte noch mal einer, im Norden gäbe es keine hochkarätigen Modellflugtage. Das Event Staufenbiel-Jet-Flugtage in Ganderkesee im zurück liegenden August räumte gnadenlos mit diesem Vorurteil auf. Jets der Oberklasse und Propellermaschinen vom Feinsten säumten das Flugfeld und zelebrierten ein Fest der Lüfte im Supersize-Format.<span id="more-9245"></span></p>
<p>Dass das Wetter an beiden Tagen auch gerne hätte besser sein können, ist ein Schicksal, das viele Flugtage diesen Sommer teilen. Die Aussteller und Piloten trotzten den Unbillen und unterhielten die Zuschauer – die doch ein stattliches Salär zu entrichten hatten, bevor man dichter ans Geschehen kam. Fürs Geld bekam man dann Bestes geboten, beispielsweise Jets der Superlative, wie sie unter anderem Friedhelm Graulich oder Thomas Roth vorflogen.</p>
<p><strong>Groß geraten</strong><br />
Beinahe unglaublich mutete an, dass der Erstflug der Rafale von Thomas Roth erst zwei Wochen vor dem Flugtag in Ganderkesee stattfand. Modell und Pilot hinterließen den Eindruck eines lang eingespielten Teams. Trotz heftiger Böen präsentierte er den Jet souverän erstmals der Öffentlichkeit. Die Modellgröße spielt dabei sicher eine tragende Rolle, denn mit einer Spannweite von 3.200 Millimeter (mm), einer Länge von 4.300 mm und einem Abfluggewicht von 52 Kilogramm (kg) spielt diese Rafale bereits in einer anderen Liga als die meisten Turbinenmodelle. Ganze 11 Liter Kerosin fliegen mit. Die teilen sich genüsslich zwei Raptor-Turbinen von Frank Turbinen und leisten gemeinsam etwa 45 Kilogramm Schub. Das Leistungsvermögen der Rafale beeindruckte im Flug über das normale Maß hinaus. Schließlich ist sie voll kunstflugtauglich und mit einer Belastbarkeit bis 8g auch dafür zugelassen.</p>
<p>„Ich versuche möglichst originalgetreu zu fliegen. Mit einem Jet nur rum zu heizen macht mir keinen Spaß“, erklärt Thomas Roth. „Dank der angesteuerten Canards fliegt sich die Rafale sehr agil“. Was ihr Pilot auch gekonnt vorführte. Den Rohbau des weitgehend aus Holz entstandenen Modells übernahm Robert Moosbauer, der die Rafale schon einmal gebaut hat. Den Einbau von Antrieb und Technik sowie das Finish erledigte Thomas Roth. Bei der vorbildgetreuen Lackierung wählte er ein Originalschema einer Rafale, die 2009 beim Tiger Meet der NATO teilnahm. Details des Airbrushs ließ er machen, alles andere lackierte er selbst. </p>
<p><strong>Experiment</strong><br />
Seltene Flugzeuge, die nicht jeder baut, anbietet oder fliegt, stehen bei Friedhelm Graulich hoch im Kurs. „Vom original Experimentalflugzeug X-29 der Firma Grumman gab es nur zwei Exemplare, mit denen die Amerikaner die Flugeigen­schaften von Flugzeugen mit vorgepfeilten Flächen untersuchten. Obwohl die Eigenschaften sehr gut sind, ging die X-29 nie in Serie“, erzählt er mit einem Blick auf sein Modell. Bei einer Spannweite von 2.250 mm und der fast doppelten Länge von 4.300 mm, hinterlässt der Jet nachhaltig Ein­­druck. Unglaublich klingt das niedrige Abfluggewicht von 23,7 kg. Die werden zum Spielball von Pilot und Turbine. Wenn Friedhelm Graulich Gas voll reinschiebt entlässt die neueste Version der Frank-Turbine TJ 7060 Raptor zirka 22 kg Schub. In Action ein beeindruckendes Spektakel aus Leichtigkeit und Leistung.</p>
<p>Auch dieser Jet entstand, wie so viel zuvor, wieder als Gemeinschaftsprojekt mit Arno Donath. Er übernahm den Rohbau und Friedhelm Graulich den technischen Ausbau. Erfahrungen aus dem Bau einer mit 3.000 mm Länge etwas kleineren X-29, die vor sieben Jahren entstand, flossen ins neue Modell mit ein. Das Cockpit ist selbst gebaut und die Pilotenfigur eine Einzelanfertigung von Matthias Scherm.</p>
<p><strong>Fantasy in Blue</strong><br />
Richard Knoll reiste aus Holland an und hatte wie schon im vergangenen Jahr wieder seine Fokker F-28 im Gepäck. Der Verkehrsjet ist eine Show für sich – und gehörte außer einer A-300 zur seltenen Spezies dieser Jet-Gattung. Alleine die Abmessungen mit einer Spannweite von 2.600 mm und einer Länge von etwa 3.000 mm sorgen für Aufsehen. Dabei ist der Regionaljet mit einem Gewicht von 17 kg nicht mal schwer geraten. Zwei Turbinen von Jet Century, die zusammen 13 kg Schub leisten, sorgen für Vortrieb und passenden Sound.</p>
<p>Das Modell wurde mit der Jubiläumslackierung „Fantasy in Blue“ versehen, wie es beim Original zum 75-jährigen Bestehen der KLM 1979 aufgetragen wurde. Der Jet ist ein kompletter Eigenbau, so entstanden der Rumpf und die beiden Antriebsgondeln aus GFK. Bei der Tragfläche und den Leitwerken wiederum bildet Styropor, das mit Balsa beplankt ist, das Fundament. Eine Besonderheit sind die funktionsfähigen Bremsklappen im Heck, die beim Landen helfen, die Geschwindigkeit zu reduzieren.</p>
<p><strong>Doppeldecker-Ära</strong><br />
Einen Hauch von Nostalgie versprühte das Ensemble aus mehreren Doppeldeckern der 1910er- bis 1930er-Jahre. Geplant war die Zusammenkunft der wunderschön anzusehenden Modelle nicht. So überzeugte der spontane Ausflug von bis zu vier gleichzeitig fliegenden Doppeldecker-Oldtimern um ein Weiteres.</p>
<p>Claus Stoeven steuerte mit seiner Fokker D-VII das größte Modell bei. Mit kaum zu übersehenden 3.560 mm Spann­weite und einer Modellänge von 2.900 mm ist dieses Erst-Weltkriegs-Flugzeug raumgreifend und nicht zu übersehen. Claus Stoeven nutzte die Gelegenheit, die die großen Oberflächen bieten und wählte ein höchst attraktives Farbschema. Sie entspricht dem Original, das Baron von Richthofen geflogen hatte. „Das ist eine Originallackierung. Die „Sieben Schwaben“ hat es so gegeben, und zwar als Staffelkennung. Die Unterlagen zum Original habe ich mir extra aus Amerika organisiert“, erklärt er. Und wie beim Original ist auch das Modell Teil einer Staffel. Zwei weitere Fokker D-VII in gleicher Größe harren noch dem Ertsflug – wobei einer davon in den nächsten Wochen erfolgen soll und man dann schon zu zweit wäre.</p>
<p>„Im Original werkelte ein Mercedes-Motor mit 180 PS Leistung, was seinerzeit sehr viel war. Das machte die D-VII bei den Piloten zu einem begehrten Muster,“ führt Claus Stoeven aus. Das Modell bekam einen ZG80 mit 1:2,5-Getriebe verpflanzt, der ebenfalls für reichlich Leistung sorgt. Den Bau des Doppeldeckers begann er vor etwa drei Jahren. Wie bei allen seinen Modellen ist das Grundmaterial Holz. „Was beim Original in Stahlrohr gebaut wurde, ist beim Modell konsequent in Holz gehalten,“ so Claus Stoeven. Nicht nur für Holzwürmer ist dieses Großmodell ein Hingucker par excellence.</p>
<p><strong>Riesen-Welpe</strong><br />
Es heißt Pup – englisch für Welpe – und nicht Pub – englische Bezeichnung von Kneipe. Diese Lektion ist verinnerlicht. Die Sopwith Pup von Kai Orth macht sich auf dem Flugplatz auch besser als in einer anderen Umgebung. Bei einer Spannweite von 2.600 mm und einer Länge von 2.200 mm benötigt der Oldtimer nicht einmal Welpen­schutz – er kann sich sehr gut in der Luft behaupten. Dazu trägt der sonor klingende Fünfzylinderstern­motor Moki S215 mit 13,5 PS bei, der mehr als ausreichend Kraft zum Bewegen des 18,5 kg wiegenden Modells bereit stellt.</p>
<p>„Vom Original in dieser Lackierung sind weltweit nur fünf Muster hergestellt worden. Mich begeisterte diese Farbgebung, das wollte ich unbedingt nachbauen. Es ist eine Kunstflug-Lackierung und das Original ist auch dafür genutzt worden“, entsprechend pilotierte Kai Orth seine Sopwith Pup auch durch die Luft. Erstaunlich hingegen klingt, dass das Original erst Ende der 1930er-Jahre gebaut wurde. Um das Vorbild wiederzugeben, bespannte er es mit Oracover-Textilfolie. Zum Erstellen der Alterungsspuren wurde ein Zimmer­mann-Bleistift mit einem Tellerschleifer feingemahlen. Das entstandene Mehl trug er mit einem Schwamm auf die Folie auf und fixierte anschließend alles mit Klarlack. Der Effekt übererzeugt und trägt wesentlich zum gelungenen Gesamteindruck bei.</p>
<p><strong>Was Neues</strong><br />
Zwischen den großen Doppeldeckern mischte die neue Waco von Ingo Ackermann mit. Mit einer Spannweite von 1.850 mm wusste sich das im direkten Vergleich eher kleine Modell aber immer zu behaupten. Sie entstand aus einem Holzbausatz eines englischen Herstellers, so viel wusste Ingo Ackermann übers Modell, bevor er es seinem ehemaligen Besitzer abkaufte. Eine Kleinanzeige hatte ihn auf das amerikanische Flugzeug aufmerksam gemacht. Bevor die Waco zum ersten Mal in die Luft durfte, musste es einige Änderungen über sich ergehen lassen, beispielsweise Einstellung der EWD. „Neben meiner doch etwas langsameren Sopwith wollte ich einen schnelleren Doppel­decker haben“, so Ingo Ackermann. In Ganderkesee ­präsentierte sich das 8 kg wiegende Kleinod dann in all seiner Pracht.</p>
<p>Ebenfalls frisch aus der Werkstatt, auch wenn unter der Haube reichlich betagt, ist die Bücker Jungmeister von Oliver Maschke. Konstruiert wurde das Modell von einem ehemaligen Mitarbeiter der Firma Bücker, stand zunächst viele Jahre als Rohbau bei einem Fliegerkollegen im Keller, dann bei seinem Bruder und schließlich nochmals drei Jahre in seinem eigenen Keller. „Irgendwann fasste ich den Entschluss, die Bücker endlich fertig zu stellen und zum Einsatz zu bringen,“ so Oliver Maschke. Beim Rohbau nahm er noch einige Modifikation vor, um das Modell seinen persönlichen Bedürfnissen und dem aktuellen Stand der Technik anzupassen. Da das Modell bereits im Rohbau weitgehend vorbildgetreu gewesen ist, führte er dieses auch so fort. „Die Vorbildtreue dokumentieren zu können, war mir sehr wichtig.“ Die Lackierung der mit 2.660 mm Spannweite und 24,3 kg Gewicht groß geratenen Bücker entspricht dem Original des ungarischen Kunstflugpiloten Alex Papana. Angetrieben wird das im Maßstab 1:2,5 erbaute Modell von einem Siebenzylindersternmotor von Seidel.</p>
<p><strong>Bitte ein Pitts</strong><br />
Modernen Kunstflug vom Allerfeinsten zelebrierte Tim Stadler mit seiner neuen Pitts Model 12, einem Bausatz von 3W-Modellmotoren. Trotz ihrer Größe, bei einer Spannweite und Länge von je 3.000 mm und einem 3W-Vierzylinder­boxermotor mit 220 Kubikzentimeter Hubraum, wiegt sie aufgetankt und mit Rauchöl knapp 24 kg. „Ich habe das Modell auf meinen Flugstil hin abgestimmt, beispielsweise die EWD etwas angepasst und andere Maßnahmen ergriffen, die die Aerodynamik und das Gewicht beeinflussen. So macht sie einen super exakten Kunstflug und fliegt für die Größe auch im 3D-Flug recht wendig,“ urteilt Tim Stadler über seine Pitts. Wie recht er hatte, demonstrierte er mit einer eindrucksvollen Kunstflugshow.</p>
<p>Tim Stadler war der anschließende Applaus sicher, ebenso wie allen anderen Piloten bei ihren Flügen. Dem Publikum wurde eine Show mit erstklassigen Modellen, vorgetragen von Toppiloten, gezeigt. Den Wetterkapriolen zu trotzen, war der Staufenbiel-Flugtag in Ganderkesee wieder einmal wert.</p>
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		<title>Trappy, das Blacksheep - Michal Šíp über schwarze Schafe in den Medien</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 11:38:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit arbeitete ich für ein paar Wochen in einem Nationalpark. Dort hatten wir ein Problem: Verrückte Motorradfahrer auf aufgemotzten Geländemaschinen rasten durch den für alle Fahrzeuge gesperrten Wald, richteten viel Flurschaden an und schreckten Wanderer und Tiere auf....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit arbeitete ich für ein paar Wochen in einem Nationalpark. Dort hatten wir ein Problem: Verrückte Motorradfahrer auf aufgemotzten Geländemaschinen rasten durch den für alle Fahrzeuge gesperrten Wald, richteten viel Flurschaden an und schreckten Wanderer und Tiere auf. Es war kaum möglich, sie zu fassen. Das war ärgerlich, aber jeder vernünftige Mensch wusste: Mit diesen ein paar Idioten haben die tausenden Motorradfahrer auf unseren Straßen nichts zu tun, mit den Bikern, von denen jeder garantiert mindestens einen kennt. Es war also ein lokales Problem für einen thüringischen Nationalpark und die Polizei.<span id="more-9154"></span></p>
<p>Der Modellflug hat gelegentlich ein ähnliches Problem. Nicht jeder kennt aber einen Modellflieger. Wie über den Modellflug berichtet wird, ist also schon wichtig, vor allem dann, wenn der Artikel in einer renommierten Tageszeitung wie der <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/spektakulaere-aufnahmen-ich-das-flugzeug-1.1113706">Süddeutschen Zeitung</a>, in der Rubrik Wissen (!), erscheint. Oder auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,771654,00.html">Spiegel online</a>. Geschehen am 29.06. beziehungsweise 01.07. dieses Jahres. Was lesen wir? Die „Steuerkonsolen“ der „modernen Modellbauflieger“, „walnussgroße Elektromotoren“, die „750 Watt“ leisten, wollen wir hier übergehen. Wir lesen aber über Modellflugzeuge, die „auf 5.000 Meter Höhe steigen, reisen 80 Kilometer weit und kehren zurück, drehen ein paar Runden um die Freiheitsstatue in New York und rasen mit 180 Stundenkilometern […]“.</p>
<p>So, so. Und der Wahnsinnsflug wird in Berlin fortgesetzt, kreisend, „so lange über dem Neubau des Bundesnachrichtendienstes, bis aufgeschreckte Menschen aus dem Gebäude stürmten.“ Und gleich geht es zu der nahe gelegene US-Botschaft, wo die Amis leider „wohl massive Störsender“ einsetzen. Das alles sei, gibt der Autor zu, „nicht immer mit nationalen Gesetzen in Einklang zu bringen [...] Nicht der einzige Punkt, an dem die High-End-Modellbaufreunde juristisches Grauland betreten“. „Was aber auch Teil des Spaßes ist.“ Der Spaß geht also weiter, in den Bergen. Dort wartet „das unvergleichliche Erlebnis waghalsiger Manöver und das grenzwertige Vergnügen, mit 150 Kilometer pro Stunde in drei Metern Höhe über die Köpfe ahnungsloser Wanderer zu fliegen“. Noch einen Satz aus der SZ, einen noch – ich höre dann auf: „Wenn er“ (gemeint ist R. Pirker alias Trappy) „mit fast diebischer Freude erzählt, wie ein erschrockener Skifahrer die Polizei rief, zeigt sich: In dem genialen Techniker steckt auch ein großer Schelm.“</p>
<p>Für den Schelm hätte ich auch eine andere Bezeichnung. Doch bleiben wir cool. Was macht also die Blacksheep-Gruppe mit ihren FPV-Flugzeugen? Ohne Sichtkontakt zu Modell und über kilometerweite Distanzen, auf eine nichtprofessionelle und wohl auch nicht ganz legale Elektronik vertrauend, auf illegalen Frequenzen funkend, durch Städte rasen und für den Modellflug gesperrte Lufträume ignorieren. Das ist alles ein bisschen heftiger als nur „Betreten des juristischen Graulands“. Gezielt Menschen anfliegen ist kein „Thrill“, sondern einfach dumm. Die Schutzzäune auf unseren Plätzen haben wir ja nicht gezogen, weil unsere Zuschauer Angsthasen sind. </p>
<p>Wir, die Modellflieger, müssen jetzt Schadensbegrenzung betreiben. Wenn ein paar Verrückte auf Geländemaschinen durch einen Nationalpark rasen, nehmen gleichzeitig Hunderttausende Motorradfahrer normal am Straßenverkehr teil. Das mag langweilig klingen, im anderen Falle würde es aber bald gar keine Motorradfahrer mehr geben. Wir, die Modellflieger, fliegen alles, natürlich auch FPV, und auch überall, wo es geht und niemanden stören kann. Über Berlin, New York oder „ahnungslose Wanderer“ zu fliegen, ist nicht unser Ding. Das sollte hier deutlich gesagt werden. </p>
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		<title>Wasserfliegen Rorschach 2011 am Bodensee - Grüezi mitenand</title>
		<link>http://modell-aviator.de/szene/wasserfliegen-mit-der-rorschach-2011-am-bodensee/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 07:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die Schweizer Freunde zu ihrem Wasserflugmeeting bitten, dann können sie sich auf internationale Beteiligungen verlassen. Der Bodensee ist für die Schwimmerflieger eher ein bindendes, als ein trennendes Element. So kamen zum nun zweiten Wasserflugmeeting neben einigen österreichischen auch die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Schweizer Freunde zu ihrem Wasserflugmeeting bitten, dann können sie sich auf internationale Beteiligungen verlassen. Der Bodensee ist für die Schwimmerflieger eher ein bindendes, als ein trennendes Element. So kamen zum nun zweiten Wasserflugmeeting neben einigen österreichischen auch die deutschen Wasserflieger Anfang Juni an das Rorschacher Ufer.<span id="more-9113"></span></p>
<p>Pünktlich um 10 Uhr begann das Meeting mit der Ausgabe der vorbereiteten Namensschildchen für die angemeldeten Modellpiloten und einem entsprechenden Briefing. Da das Treffen nicht dem Wettbewerb, sondern dem „Plausch“ gewidmet war, fanden sich die Modelle in bunter Reihen­folge vor der Flightline ein. Das hatte zwei große Vorteile. Den Zuschauern bot sich immer ein abwechslungsreiches Programm und die Piloten ­hatten daher immer reichlich Zuschauer. Das Konzept ist aufgegangen.</p>
<p><strong>Dornier-Treffen</strong><br />
Eine Besonderheit war das bisher einmalige Zusammen­treffen von elf Dornierflugbooten und ihren Erbauern. Im kommenden Jahr könnten es sogar noch mehr sein. Denn Hansruedi Zeller, der freundliche Organisator der Veranstaltung, baut seit einiger Zeit an einer Dornier Libelle, die im kommenden Jahr vielleicht schon fliegt.</p>
<p>Ganz sicher sind aber in diesem Jahr die anderen Modelle geflogen. Die Do-24 ATT von Tobias Moser war einer der Hingucker. Perfekt gebaut und perfekt vorgeflogen zog sie immer das Interesse der Zuschauer auf sich. </p>
<p><strong>Heinkel He-18</strong><br />
Die He-18 von Wolf Rohwedder, deren Vorbild aus dem Jahr 1923 stammt, wurde 1988 gebaut. Begonnen hat diese Leidenschaft mit dem Antriebsmotor und einer Risszeichnung der Heinkel. Aus dem in der Skizze eingezeichneten Propellerkreis und dem für den Motor optimalen Propeller ergaben sich die anderen Maße für das in konventioneller Bauweise erstellte Modell.</p>
<p>Man sieht der Antikbespannung nicht an, dass sie nun auch schon einige Flugstunden hinter sich hat. Eine Kennung fehlt nicht, denn auch das Original verzichtete damals auf sie. Vortrieb erhält das Modell durch einen Fünfzylinder­stern­motor von Seidel. Mit seinen 40 Kubikzentimeter Hubraum entwickelt dieser mehr als genug Leistung und hat kein Problem damit, die 8.000 Gramm (g) wiegende und mit 2.520 Millimeter (mm) Spannweite große Heinkel in die Luft zu befördern. Vorausgesetzt, die Motoreinstellung stimmt. Aber Herr Rohwedder kennt seinen Motor recht gut. Auf dem Wasser kann es wegen der Luftfeuchtigkeit schon mal vorkommen, dass ein Start mangels Leistung abgebrochen und nach ein paar Handgriffen erfolgreich wiederholt wird. Das stabile Leerlaufverhalten seines Sternmotors erreicht er mit einer Mischung von genau Null Prozent Nitro und ziemlich mageren 6 Prozent Glissol. Fünf NiCd-Zellen versorgen den Empfänger von Weatronic und die Servos mit Strom. Gesteuert wird das Modell mit einer mc-24.</p>
<p><strong>Der bunte Fredi</strong><br />
Die Pilatus PC-6 Walter Margreiters von der Modellbau­gruppe Bludenz in Vorarlberg fällt ebenso wie das Original durch ihre Farbgebung auf. Schließlich würde man von dem Militärflugzeug mit der Kennung 3G-EL des Öster­reichischen Bundesheers eher Tarnfarben erwarten. Aber für manche Ein­­sätze ist es eben besser, aufzufallen. Ein paar Änderungen gegenüber dem als ARF erhältlichen Modell machen es interessant. Für den Vortrieb sorgt ein Hacker A60-16 L in Verbindung mit einem Jeti MasterSPIN 99 OPTO Steller. Für ordentlichen Zug an der Motorwelle ist ein 20 × 12-Zoll-APC-Propeller verantwortlich. Zwei LiPo-Packs mit je sechs Zellen werden seriell verschaltet und liefern mit je 5.000 Milliampere­stunden (mAh) Kapa­zität die benötigte Energie. Bei einer Spannweite von über 2.700 mm wiegt die E-Version mit knapp 8.500 g gut 2.000 g weniger als die ursprüngliche Verbrennervariante. Das Elektro­modell hat dann auch leichtes Spiel auf dem Wasser – oder, wenn gewünscht, als Schleppmaschine. Besonders liebevoll ist die Pilotenpuppe „John“ ausgeführt. Sie erinnert Herrn Margreiter an einen Fliegerkameraden.</p>
<p><strong>Alte Tante</strong><br />
Mit einer perfekt unperfekten Oberfläche glänzte die Ju-52 „Fritz Simon“ von Peter Vierhauser – ebenfalls von der MBG Bludenz. Die GFK-Konstruktion mit verschiedenen Sperrholzspanten stammt von Meinrad Kammerlander und wird von seinem Unternehmen in Amriswil in der Schweiz vertrieben. Die Ju hat eine Spannweite von 3.250 mm und, seit sie auf LiPo-Zellen umgerüstet ist, ein Gewicht von 14.500 g mit Schwimmern. Natürlich könnte sie auch mit einem Fahrwerk oder Skiern ausgerüstet werden. Drei Propeller von Ramoser mit den Maßen 15,2 × 8 Zoll drücken die Luft nach hinten. Die dazu notwendige Energie liefern drei Motoren von Flyware mit je einem 6s-LiPo-Akku von 5.000 mAh Kapazität über einen 60-Ampere-Steller an. </p>
<p><strong>Wasserflugklassiker</strong><br />
Besonders herausheben darf man die DHC Beaver von Andreas Bischel. Das Modell überzeugte im Flug und auch bei genauer Betrachtung am Ufer mit einer für funktions­fähige Wasserflugzeuge seltenen Detailtreue. Bei einem Maßstab von 1:4,5 und somit einer Spannweite von etwa 3.300 mm ist dafür auch reichlich Platz gegeben. Das geht so weit, dass sogar die Abstände der imitierten Nieten mit dem Original übereinstimmen. </p>
<p>Mit dem Meeting in Rorschach hat die Wasserflugszene einen neuen und von Sympathien getragenen Termin im Kalender. Die perfekte Organisation und die gute Beteiligung durch die Piloten und das Publikum sollten den Verantwortlichen Grund genug für die nächste Auflage der Veranstaltung 2012 sein.</p>
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		<title>Wasserflugtreffen Plau am See - Zwei Jahrzehnte Wasserflug</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 15:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Mal gab es etwas zu feiern: ein Jubiläum. Wie jedes Jahr um den 1. Mai hatten sich auch 2011 viele Modellflieger aufgemacht, um in Plau am See das größte Wasserflugtreffen Norddeutschlands mitzuerleben. Zum zwanzigsten Mal traf man sich am...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Mal gab es etwas zu feiern: ein Jubiläum. Wie jedes Jahr um den 1. Mai hatten sich auch 2011 viele Modellflieger aufgemacht, um in Plau am See das größte Wasserflugtreffen Norddeutschlands mitzuerleben. Zum zwanzigsten Mal traf man sich am idyllisch gelegenen Flecken Mecklenburg-Vorpommerns.<span id="more-9010"></span></p>
<p>Auch in diesem Jahr war der örtliche Zelt und Camping-park Zuruf fast bis auf den letzten Platz ausgebucht. Wie bei den zurückliegenden Treffen wurden auch dieses Mal die Plätze frühzeitig gebucht. Auch um sich den gewohnten Standort zu sichern, da die Nachfrage immer größer wird. Letztlich nahmen über 80 Piloten am Event teil. Das zeugt von der Beliebtheit und Qualität des Treffens.</p>
<p>Der Veranstalter mfc Salzwedel traf alle notwendigen Vorbereitungen, um das Wasserfliegen wieder zu einem einmaligen Erlebnis zu machen. Leider spielte der oft sehr starke und böige Wind nicht mit. Sowohl für den Veranstalter als auch für die Piloten war es nicht immer leicht. Doch was kann einen Modellflieger schon abhalten? Eben: nichts. Und so erhoben sich selbst die größeren Modelle trotzdem in die Luft.</p>
<p>Der Vereinsvorsitzende Thomas Zipperle hatte für den Fall, dass in der Bucht vor dem Zeltplatz wegen des starken Winds nicht geflogen werden kann, wie immer eine zweite Aufstiegsgenehmigung für die Seeluster Bucht in der Tasche. Dort konnten im Windschatten der hohen Bäume und dem abfallenden Gelände auch die kleineren Modelle starten und landen.</p>
<p><strong>Großprojekt</strong><br />
Unter all den Piloten war auch Modellsegelflug-Welt-meister Martin Weberschock vom LSG Göttingen dabei. Er brachte ein in zweifacher Hinsicht interessantes Modell mit zum Plauer See: eine viemotorige Short Sunderland 3. Sie entstand in vierjähriger Arbeit als Jugendprojekt in einem freien Jugendzentrum. Einmal die Woche trafen sich die Jugendlichen und bauten daran. Martin Weberschock möchte die Jugendlichen, die schon mehrere kleinere Segler gebaut hatten, mit diesem Großprojekt fürs Modell­fliegen und -bauen begeistern.</p>
<p>Die Sunderland, die von vier Kora 25-Motoren der Firma Kontronik betrieben wird und die Kraft aus vier 5s-LiPos á 3.200 Milliamperestunden (mAh) Kapazität bezieht, hat ein Abfluggewicht von 11 Kilogramm, eine Spannweite von etwa 3.000 Millimeter (mm) und ist im Maßstab 1:11 gebaut. Wie auf dem Bild zu sehen ist, verfügt die Sunderland über ein sehr reales Erscheinungsbild und lässt sich auch unter sehr kritischen Bedingungen noch steuern.</p>
<p><strong>Filigran</strong><br />
Ein kleineres, jedoch sehr filigranes Modell baute Rene Kunipatz in Zusammenarbeit mit Thomas Moll. Die Savoia-21 ist ein Doppeldecker der besonderen Art. ­­­<br />
Bei diesem Modell beträgt die Spannweite der unteren Tragfläche 1.330 mm und die der oberen Tragfläche 890 mm. </p>
<p>Angetrieben wird die Savoia von einem Kontronik Kora 15-12-Motor und einem Schulze Regler Future-40 mit BEC, die Luftschraube ist eine 12 × 8-Zoll-APC-E. Servos wurden aus dem Hause Hitec mit der Bezeichnung HS-81 verbaut. Die Bauzeit lag etwa bei vier Monaten. Ein 3s-LiPo mit 3.000 mAh rundet das Antriebspaket für dieses schöne Wasserflugmodell ab. Ein Laserbausatz der Savoia soll schon bald im Molly-Shop (www.molly-shop.de) von Thomas Moll erhältlich sein.</p>
<p>Der jüngste Pilot mit 14 Jahren war Dustin Zipperle vom mfc Salzwedel. Er flog ein Modell der Beaver von Thunder Tiger, über das bereits in Ausgabe 07/2011 von Modell AVIATOR berichtet wurde. Trotz der schwierigen Windverhältnisse startete und landete der junge Pilot sein Modell immer sicher.</p>
<p><strong>Für Anleger</strong><br />
Das Highlight des Wasserflugtreffens war das mit akribischer Detailgenauigkeit im Maßstab 1:8 gebaute Modell einer Steganlage von Uwe Friedrich. Diese hatte er in 60-stündiger Kleinarbeit nur nach Bildern und Zeichnungen erstellt. Mit diesem Nachbau und dem ­passendem Modellflugzeug – einer weiteren Beaver – erfüllte er sich einen lang gehegten Wunsch.</p>
<p>Die Anlage verfügt über eine Länge von 1.500 mm und eine Breite von 2.000 mm. Auf einer Helling wurden die Leisten dann zusammengefügt, gebeizt und gewachst. Auftriebskörper aus Styropor bringen den Steg zum schwimmen. Als Grundlage für die angebrachten 38 Reifen dienten Auspuffhalterungen. Sie wurden abgedreht und mit einem Dremel das Reifenprofil nachempfunden. Klampen, Seile, Bierkasten, Big Jim-Figur im Kanu mit Angel und Jagdgewehr vervollständigen das Gesamtbild des Modells.</p>
<p>Ein Schild weist auf den Namen des Sees hin: Welcome at Lake Plau. Uwe Friedrich vom Modellflugverein Rotenburg Wümme hatte aber auch noch zwei Helfer: seine Lebenspartnerin Kerstin und sein Freund Ralf Buthmann. Uwe baute die Beaver und Ralf die Piper Cup J3. Betrachtet man diese Szenerie aus der richtigen Pers­pek­tive, erkennt man keinen Unterschied zu den original Steganlagen in Alaska. Bleibt nur noch eine Frage offen: Wo sind die Piloten? Viele Fotografen drängten sich fürs Foto um die besten Plätze rund um die Anlage.</p>
<p>Abschließend bleibt zu sagen, dass das 20. Wasser-flugtreffen in Plau am See, abgesehen von dem doch böigen Wind, ein gelungener Auftakt in die Wasser-flugsaison 2011 war. Das Jubiläum fand durch die Teil-nahme vieler erstklassiger Modelle und deren Piloten einen würdigen Rahmen. Im nächsten Jahr findet das Treffen vom 27. April bis zum 01. Mai 2012 statt.</p>
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