Luftwaffe wird 100 Jahre alt
Die deutschen Luftstreitkräfte waren eine Spätgeburt. Der Kaiser und ein Großteil des aktiven Militärs in seinem Gefolge hatten viel zu lange an die Überlegenheit der Luftschiffe geglaubt. Trotzdem wurde die Luftwaffe ein prächtiges Baby: Ein britischer Franzose übernahm unbewusst die Rolle des Paten.
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Volle Kraft voraus
Jeder kann sich vorstellen, dass man zur Bewegung der Ruderflächen eine bestimmte Kraft benötigt. Die benötigte Kraft steigt mit der Ruderausschlaggröße und der Fluggeschwindigkeit an. Wenn man mit besonders großen Ausschlägen und/oder recht flott fliegen möchte, sollte die Servokraft möglichst optimal genutzt werden. Wieso optimal nutzen, werden sich einige fragen: Das Servo hat doch immer dieselbe Kraft. Wirklich?
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Wenn Klappen klappen
Schaut man sich das Angebot der Servo-Hersteller und Vertreiber an, so ist die Palette schier unübersichtlich groß. Es finden sich dort nicht nur verschiedene Baugrößen, auch Stellgeschwindigkeiten und Drehmomente sind teilweise stark unterschiedlich. Doch welches Servo ist das Richtige?Der häufigste Einsatz für Servos im Flugmodellbau ist natürlich die Betätigung aller möglichen Klappen, seien es die Quer-, Höhen- oder Seitenruder, aber auch die Wölb- und nicht zuletzt Störklappen. Sowohl senkrecht ausfahrende, nach dem Prinzip von Schempp-Hirth, als auch solche, die ausgeklappt werden.
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Genial, aber keine große Sache
„Das Ding fliegt ja wie eine schwangere Auster“, rief mal ein Bekannter, als er den abenteuerlichen, aber dennoch stabilen Flugzustand meines Fieseler Storchs beobachtete. Tatsächlich hing das Modell mit nahezu 20 Grad Anstellwinkel in der Luft und flog seelenruhig vor sich hin. Alles mit Absicht. Alles im grünen Bereich.
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Echt schräg!
In nahezu jeder Flugmodell-Bauanleitung wird mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass das Modell sorgfältig auf Symmetrie zu prüfen sei. Und tatsächlich können Asymmetrien die Flugeigenschaften bisweilen sehr negativ beeinflussen. Doch warum wird dann der Motor in der Regel tatsächlich um einige Grad schief eingebaut?
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Klare Ansagen
Fliegt ein Segelmodell relativ niedrig und in unmittelbarer Nähe vom Piloten, ist es mit etwas Erfahrung ein Leichtes einzuschätzen, ob sich das Modell gerade in einem Aufwind befindet und steigt oder im Abwind und sinkt. Ab einer gewissen Modellhöhe und einem steilen Blickwinkel fällt es zunehmend schwerer, die Entfernung und damit auch die Steig- oder Sinkgeschwindigkeit zu beurteilen. Vielleicht befindet sich der Segler gerade in einem leichten Aufwind und, ohne dass der Pilot es merkt, hätte er beim vorsichtigen Weiterkreisen möglicherweise einige entscheidende Höhenmeter gut gemacht. Variometer sind in diesem Moment eine gute Hilfe.
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Motorsegler mit Kult-Charakter
Zweisitzige, selbststartende Reise-Motorsegler waren Ende der 60er- und Anfang der 70er-Jahre vor allem in Deutschland recht populär. Diese damals noch relativ neue Flugzeugklasse erlaubte eine relativ preiswerte Anfängerschulung für Segelflugpiloten. Zu den damals besonders erfolgreichen Konstruktionen zählten insbesondere die Scheibe SF-28 Tandemfalke oder auch die Scheibe SF-25 Motorfalke. Aus dieser Epoche stammt aber auch die zweisitzige Fournier RF-9.
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