Der Konstrukteur der Spitfire, Reginald J. Mitchell, hatte sein Handwerk bereits während des Ersten Weltkriegs erlernt. 1917 trat er in die Firma Supermarine Aviation Works in Southampton ein, wo er aufgrund seiner Leistungen bereits zwei Jahre später zum Chefkonstrukteur befördert wurde. Da Supermarine hauptsächlich Wasserflugzeuge herstellte, konstruierte Mitchell dort zunächst eine ganz Reihe von Flugbooten und Amphibienflugzeugen, darunter Typen wie die Supermarine Sea Eagle, Walrus und Stranraer.
Racer-Gene
Anfang der 1920er-Jahre widmete sich Mitchell dann voll und ganz der Entwicklung schneller Rennmaschinen für die Teilnahme an der prestigeträchtigen Schneider Trophy, bei der die schnellsten Wasserflugzeuge aus aller Welt im sportlichen Wettbewerb gegeneinander antraten. Nach dem Bau eines mäßig erfolgreichen Doppeldeckers, der bei der Schneider Trophy 1922 den dritten Platz belegte, konstruierte Mitchell dann 1925 mit der Supermarine S.4 einen aerodynamisch sehr sauber aufgebauten Eindecker in Holzbauweise, der von einem 680 PS starken Reihenmotor angetrieben wurde. Die Weiterentwicklung dieser S-Serie gipfelte schließlich 1931 in der Supermarine S.6B. Sie gewann die Schneider Trophy souverän und stellte zugleich einen Geschwindigkeitsweltrekord auf.
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